Hyundai i20 WRC für 2017

Koreanische Rallye-Granate

Hyundai i20 WRC 2017 Foto: Hyundai 15 Bilder

Mit dem Hyundai i20 WRC wollen die Koreaner 2017 in der Rallye-WM den Titel gewinnen. Nachdem auf dem Pariser Autosalon schon eine Preview-Version gezeigt wurde, gibt es jetzt erste Bilder des fertigen Modells.

Hyundai macht sich bereit für die nächste Rallye-Ära. Mit der Saison 2017 kommt es in der WRC zu großen Regeländerungen. Alle Hersteller mussten neue Autos bauen, die mehr Leistung besitzen und einen aggressiveren Look zeigen. Auch dem i20 WRC hat das Bodybuilding gut getan. Die breiteren Backen und die größeren Flügel lassen den kompakten Allradler deutlich muskulöser wirken.

Hyundai i20 WRC 2017 mit neuen Proportionen

Schon auf dem Pariser Autosalon zeigten die Koreaner eine Preview-Version ihrer neuen WRC-Granate. Am Donnerstag (1.12.2016) wurden nun die ersten Bilder des Autos im fertigen Look präsentiert. In Sachen Lackierung bleibt der Hersteller seinem hellblau-orangen Farbmuster treu.

Zur Vorbereitung auf die kommende Saison ist das 2017er Rallye-Auto schon seit April auf Asphalt- und Schotterstrecken unterwegs. Zunächst stand vor allem der Antriebsstrang im Fokus der Ingenieure. Die Leistung der WRC-Renner steigt von 320 PS auf 380 PS. Im Herbst hat man begonnen, an der Aufhängung, dem aktiven Differential und der Aero-Konfiguration zu arbeiten, verriet Teamchef Michel Nandan.

Hyundai peilt WM-Titel an

Bis zum Debüt bei der Rallye Monte Carlo im Januar muss der Hyundai i20 WRC noch weitere Testfahrten absolvieren. Die Ingenieure müssen noch viel über die neue WRC-Generation lernen. Neben dem Zuwachs in der Breite bekamen die Techniker auch mehr aerodynamische Freiheiten in Sachen Flügelelemente und Diffusor, was sich in erhöhten Abtriebswerten widerspiegeln wird.

Nach dem Rückzug von Volkswagen wittern die ehemaligen Konkurrenten 2017 natürlich ihre große Chance. Bei Hyundai steht der WM-Titel in den Zielvorgaben. Die gleichen Ambitionen gibt es aber auch beim Citroën-Werksteam, das die Saison 2016 zur besseren Vorbereitung sogar ausgesetzt hatte. Die neue Saison wird also auch ohne VW wohl nicht langweilig.

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