Kresta wird Testfahrer bei Ford

Foto: McKlein

Ins Fahrerkarussell kommt wieder Bewegung. Der Tscheche Roman Kresta hat beim letzten Stühlerücken vor der Saison 2006 sicherheitshalber auf dem Notsitz Platz genommen. Der bisherige Teamkollege Toni Gardemeister fährt immerhin die Rallye Monte Carlo.

Was in der Formel 1 seit einigen Jahren gang und gäbe ist, hält nun auch in der Rallye-WM Einzug: Ford hat bekannt gegeben, dass Roman Kresta ab sofort als offizieller Testfahrer der Mannschaft von Malcolm Wilson. "Roman hat seine Qualitäten als Testfahrer 2005 hinreichend bewiesen. Wir waren beeindruckt, welche Aussagen er bei der Australien-Rallye über das neue Auto machen konnte", sagt Wilson.

Der 29-jährige Kresta versucht, aus seiner Situation das Beste zu machen. 2005 durfte er mit einer Sponsorenmitgift von geschätzten zwei Millionen Euro einen Werks-Ford in der WM fahren, wurde aber zwischenzeitlich zum dritten Fahrer degradiert. Wie Teamkollege Toni Gardmeister hat ihn Teamchef Wilson zum Saisonende als Fahrer ausgemustert. "Natürlich hängt mein Herz am Rallye-Fahren, aber nun konzentriere ich mich voll auf meinen neuen Job", sagt Kresta. Gardemeister darf immerhin bei der Rallye monte Carlo starten. Der Finne fährt einen Peugeot 307 des Astra-Teams.

Ford hat mit dem neuen Focus WRC ein ausgiebiges Testprogramm geplant. Kresta soll Nummer 1-Fahrer Marcus Grönholm und Kollege Mikko Hirvonen vertreten.

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