M-Sport Ford Fiesta WRC 2017

Prototyp absolviert erste Testfahrt

M-Sport Ford Fiesta WRC 2017 Test Foto: Chris Freer 32 Bilder

Das Rallye-Team M-Sport hat mit dem neuen Ford Fiesta WRC für 2017 bereits im Juli die ersten Probefahrten absolviert. Jetzt gibt es endlich Bilder vom Shakedown in England.

Die großen Werksteams sind schon seit Monaten mit den neuen 2017er WRC-Rennern auf Schotter- und Asphalt-Pisten in Europa unterwegs. Im Juli, kurz vor der Rallye Finnland, hat nun auch M-Sport nachgezogen. Nach 12 Monaten Entwicklung konnte der erste Prototyp endlich die Werkshallen verlassen.

Der Shakedown auf dem privaten Testgelände im englischen Cumbria, bei dem niemand geringeres als Firmengründer Malcolm Wilson am Steuer saß, bildete den Auftakt einer intensiven Erprobungsphase. Die nächsten Tests sind an verschiedenen Plätzen in Europa geplant. Dann soll der Tscheche Martin Prokop im Cockpit sitzen.

Neuer M-Sport Ford Fiesta 2017 mit 380 PS

Durch die große Reglementsreform ist diese Saison mehr Enwticklungsaufwand nötig als in den letzten Jahren. So ist der neue Fiesta 55 Millimeter breiter als sein Vorgänger. Gleichzeitig wird die Leistung auf 380 PS erhöht und das Gewicht um 10 Kilogramm gesenkt. Das alleine sollte die Autos schon ein gutes Stück schneller machen.

Die Ingenieure bekommen allerdings auch aerodynamisch mehr Freiheiten. Der Heckflügel wird größer. An der Front sorgt ein Splitter für zusätzlichen Anpressdruck. Dazu kommt ein neues Mittendifferential, mit dem das Handling der WRC-Renner deutlich verbessert werden soll.

Bei der Entwicklung des neuen Fiesta WRC für die Saison 2017 bekommt M-Sport werksseitige Unterstützung der Ford Performance-Abteilung. Gerne würde man mit dem neuen Renner in der kommenden Saison die Platzhirsche von VW, Citroën und Hyundai herausfordern.

M-Sport testet mechanische Komponenten

„Immer wenn ein neues Auto das erste Mal hier in den Wäldern ausprobiert wird, dann liegt etwas Spannung in der Luft“, so Malcolm Wilson nach dem Shakedown. „Wir haben mehrfach bewiesen, dass wir Siegerautos bauen können. Und die ersten Daten deuten darauf hin, dass es mit diesem Auto nicht anders sein wird.“

„Es handelt sich zwar erst um einen Prototypen, aber der Speed ist bereits unglaublich. Wir befinden uns noch beim Feintuning des Aero-Pakets mit unseren Kollegen bei Ford, aber wir konnten bereits alle mechanischen Komponenten im aktuellen Chassis ausprobieren. Diese Tests haben mein Vertrauen noch verstärkt, dass wir wieder ein Siegerauto produzieren können.“

In unserer Galerie haben wir die ersten Bilder.

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