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Märtin startet nicht in Japan

Nach dem tödlichen Unfall seines Beifahrers Michael Park steht Fahrer Markko Märtin unter Schock. Der Este wird daher nicht bei der Rallye Japan (30.9.-2.10.) an den Start gehen.

Peugeot-Sportchef Jean-Pierre Nicolas schloss den Start von Markko Märtin laut einem Interview des TV-Senders Eurosport in Japan am Dienstag (20.9.) kategorisch aus. "Was passiert ist, ist noch viel zu frisch. Markko ist psychologisch angeschlagen. Seine Anwesenheit in Japan ist undenkbar", sagt der Franzose.

Märtin bestand darauf, sich noch einmal zur Unfallstelle bringen zu lassen. Der Este sucht nach Ursachen für den fatalen Unfall am Sonntag, bei dem Beifahrer Michael Park beim Einschlag in einen Baum getötet wurde. Märtin besuchte anschließend Parks' Ehefrau.

Nachdenken über vorzeitigen Ausstieg

Die Nennung für die Besatzung des zweiten Peugeot in Japan hätte bereits erfolgen müssen. Angesichts der Lage signalisierte die Sport-Behörde FIA jedoch, dass Peugeot ohne Sanktionen ein Team nachmelden könne. Favorit ist zur Zeit der Schwede Daniel Carlsson, der bereits einige Male im Werks-307 WRC saß.

Nicolas und Marken-Chef Frédéric Saint-Geours dachten sogar über einen vorzeitigen WM-Ausstieg nach. "Gegen dieses Geschehen bedeutet der WM-Titel nichts", sagt Nicolas. Vier Rallyes vor dem ohnehin geplanten Ausstieg aus der Rallye-WM hat Peugeot mit 20 Zählern Rückstand ohnehin kaum noch Chancen auf den Marken-Titel.

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