Massive Regeländerungen geplant

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Geht es nach der FIA, muss ein Fahrer ab 2006 nicht mehr ins Ziel kommen, um zu punkten. Außerdem darf jeder Hersteller künftig in der Marken-Wertung zwei Werksteams an den Start bringen.

Laut Online-Dienst von "Rally World Magazine" plant die Sportbehörde FIA bei der Weltratssitzung am 26. Oktober schwerwiegende Änderungen im Reglement der Rallye-WM.

1. Die Hersteller müssen nicht mehr an allen 16 Läufen teilnehmen.

2. Ein Hersteller kann mit zwei Teams antreten, um für die Marken-Wertung zu punkten. Das zweite Team muss nicht die volle Einschreibegebühr bezahlen und lediglich an mindestens zehn Läufen teilnehmen.

3. Das Superallye-System gilt auch am Sonntag. Fahrer, die am letzten Tag ausfallen, werden dennoch gewertet. Das Auto muss lediglich zur technischen Nachuntersuchung in den abschließenden Parc Fermé gebracht werden. Es gibt Überlegungen, die Strafe für jede ausgelassene Wertungsprüfung von fünf auf zehn Minuten zu erhöhen.

4. In der Junior-WM muss ein Fahrer nicht mehr alle Läufe bestreiten. Es reicht, wenn ein Bewerber an allen Rallyes teilnimmt. Dieser kann die Fahrer beliebig wechseln. Zudem werden Gruppe N-Autos unter zwei Liter Hubraum sowie Kitcars und Gruppe A-Autos bis 1600 Kubikzentimeter zugelassen.

5. Im kommenden Jahr werden die Autos technisch abgerüstet. Nur Privatfahrer dürfen dann noch mit dem besseren Vorjahresmaterial teilnehmen. Die FIA wird eine Liste von Topfahrern erstellen, die nicht mit Autos antreten dürfen, welche nach den derzeitigen Regeln gebaut wurden. Damit soll verhindert werden, dass Weltmeister Sébastien Loeb im kommenden Jahr in einem 2005er Ex-Werks-Xsara erneut Kreise um die Konkurrenz fährt.

Rallyes nur noch im Herbst und im Winter?

Zudem soll bei der Sitzung am 25. Oktober über weitere Ideen wie die Vergabe von Punkten für eine finale Showprüfung, eine Ausweitung des Kalenders auf 18 Läufe, sowie eine Verlegung der kompletten WM in den Winter ab 2008 (und damit eine "halbe" Übergangssaison 2007) diskutiert werden.

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