Panizzi meckert über Peugeot

Foto: McKlein

Frankreichs Asphalt-Ass Gilles Panizzi sieht seine Fälle bei Peugeot schwimmen und beschwert sich über die Technik des 206 WRC.

Gilles Panizzi ist wenig zuversichtlich, dass er den drei kommenden Asphalt-Rallyes in Italien, Korsika und Spanien wie in früheren Jahren seinen Stempel aufdrücken kann. "Ich habe den Peugeot-Verantwortlichen gesagt, dass das Auto seit dem letzten Jahr keine Fortschritte gemacht hat. Ich glaube, dass sie sich zu sehr auf das neue Auto konzentrieren", sprach Gilles Panizzi.

Dass der schmächtige Gallier seinen Arbeitgeber öffentlich kritisiert, ist ein neues Phänomen. Prompt kam die Retourkutsche von Sportchef Corrado Provera: "Gilles sollte lieber zeigen, was er kann. Auf den bisherigen zwei Asphalt-Rallyes hat er nichts gezeigt. Das Auto ist immer noch Spitze. Vielleicht ist der Focus in einigen Situationen leicht im Vorteil. Wirklich unglaublich ist in dieser Saison die hohe Rate an menschlichem Versagen", schimpfte der Italiener.

Citroën gefährlich nahe

Die Dünnhäutigkeit von Provera und Panizzi hat zwei Gründe: Der Sportchef zittert um den Marken-Titel. Nicht die erstarkten Ford, sondern die in der Tabelle gefährlich nahe gerückten Xsara von Citroën machen dem Sportchef zu schaffen. Gegen den ungeliebten Schwester-Konzern mit seinen Topleuten Loeb Sainz, und McRae soll bei den drei Asphalt-Läufen bei noch fünf verbleibenden Rallyes vor allem der früher fast unbezwingbare Panizzi helfen.
Doch der Mann aus Roquebrune hat andere Sorgen. Wegen der neuen Fahrer-Regeln der FIA ist er als dritter von vier Top-Leuten ebenso wie Teamkollege Harri Rovanperä überzählig. Angeblich ist Panizzi schon seit zwei Monaten mit WM-Rückkehrer Mitsubishi handelseinig, doch der dortige Sportchef Sven Quandt bremst: "Es gab tatsächlich Fahrer, die wollten sofort unterschreiben, aber wir haben keine Eile." Sollte Panizzi noch keinen Vertrag haben, sind die geteerten Rallyes am Mittelmeer seine einzige Chance auf ein ordentliches Engagement 2004.

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