Peugeot präsentiert 307 WRC

Auf der IAA wird der 307 WRC erstmals offiziell ausgestellt. In der kommenden Saison will Peugeot mit dem neuem Sportgerät die Konkurrenz wieder deutlich distanzieren.

Der 307 WRC erhält am 1. Januar 2004 seine Sportzulassung
Auf der Internationalen Automobilaustellung in Frankfurt präsentiert Peugeot das Rallye-Auto für die kommenden Jahre offiziell der Öffentlichkeit. Nach fünf WM-Jahren und bisher drei WM-Titeln hat dann der kleine 206 WRC ausgedient.

Wann der Nachfolger erstmals zum Einsatz kommt ist noch nicht klar. Die Homologation bei der Sportbehörde FIA erfolgt am 1. Januar 2004, damit ist der 307 beim Saisonauftakt in Monte Carlo startberechtigt. "Aber vielleicht versuchen wir die Monte Carlo noch mit dem 206 zu gewinnen", sagt Pressesprecher Jean-Claude Lefebre. Das erfolgreichste Rallye-Auto der letzten Jahre konnte bisher beim Saisonauftakt noch nie siegen.

Fehlende Testkilometer

Dem 307 fehlen aber auf Festbelägen noch eine Menge Testkilometer. Einem Asphalttest stehen bisher knapp ein halbes Dutzend Schottererprobungen gegenüber. Auch in dieser Woche weilt das Entwicklungsteam in Chateau Lastours, um dem neuen Auto das Laufen auf gröbstem Terrain beizubringen.

Gegenüber dem Vorgänger ist das Gewicht der Rohkarosse laut FIA-Vorschrift auf 320 Kilogramm gestiegen, das Gesamtgewicht liegt wie beim 206 beim erlaubten Minimum von 1230 Kilogramm. Die Länge wuchs gegenüber dem 206 von 4,01 auf 4,34 Meter. Der Radstand ist mit 2,61 Metern um 14 Zentimeter gewachsen. Bis zum Jahresende soll eine Serie von 2500 Serienmodellen fertiggestellt sein. Im kommenden Jahr muss Peugeot die für die Homologation erforderlichen 25000 Einheiten auf Stapel legen. Im Gegensatz zum Basis-Auto 307 CC trägt die Rallye-Version ein festes Blechdach. Lediglich die Silhouette muss dem Cabrio entsprechen.

Neuer Motor


Chef-Ingenieur Michel Nandan hat beim 307 im Gegensatz zum 206 das Fünfgang-Getriebe quer einbauen lassen. Statt einer selbst gefertigten Schaltbox kommt künftig ein Hewland-Getriebe zum Einsatz. Neu ist auch der Motor, der nicht mehr auf dem betagten XU9J4 basiert sondern auf dem XU7JP4, der sonst im Peugeot 406 seinen Dienst verrichtet. Der Alublock wurde für den Rallyeeinsatz von 1,8 auf zwei Liter Hubraum aufgebohrt.


Mit dem 307 WRC will Peugeot die hartnäckigen Verfolger der Konzernschwester Citroën und den zuletzt dominanten Ford Focus wieder deutlicher distanzieren. In der aktuellen WM hat die dreifache Weltmeister-Truppe lediglich vier Punkte Vorsprung. Wegen der Entwicklung des 307 ruhte in dieser Saison die Weiterentwicklung des 206 WRC weigehend.

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