Pirelli bootet Michelin aus

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Ab 2008 sind auf Wunsch der Sportbehörde in der Rallye-Weltmeisterschaft nur noch Einheitsreifen zugelassen. Den Zuschlag für den Auftrag erhielt Pirelli, obwohl in der aktuellen Saison alle Topteams auf BF Goodrich-Reifen antreten.

Als die Michelin-Verantwortlichen entschieden, die Rallye-WM-Aktivitäten der Tochterfirma BF Goodrich zu übertragen, legte man in Clemont Ferrand ein Dreijahresprogramm auf Stapel. Seit 2007 die zweite Saison begonnen hat, rollen alle in der Marken-WM genannten Autos auf BF Goodrich-Gummis.

Doch schon zum Jahresende soll damit Schluss sein. Auf ihrer letzten beschloss die Sporthoheit FIA laut der britischen "Autosport", dass ab 2008 wie in der Formel 1 ein Einheitsreifen-Reglement gelte, und den Zuschlag für die exklusive Belieferung des WM-Zirkus erhalte Pirelli. Dabei war der italienische Hersteller erst Ende 2006 aus der Rallye-WM ausgestiegen.

Nur noch ein Asphalt-Gummi

Die italienischen Ingenieure arbeiten nun an einer neuen Reifen-Generation. Laut FIA-Wunsch werden die Teams ab der Rallye Monte Carlo nur noch einen einzigen Asphalt-Reifentyp zur Verfügung haben, der sowohl auf trockener Fahrbahn als auch bei Nässe zu verwenden ist.

Die teuren Mousse-Reifen, mit denen die Fahrer auch bei Reifenschäden mit unvermindertem Tempo fahren können, sollen ab 2008 verboten sein.

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