Foto: McKlein

Radikales Service-Konzept für Griechenland

Bei der Akropolis-Rallye (4.-6.6.) darf erstmals seit einem Jahrzehnt auch außerhalb des Service-Platzes an den Autos gearbeitet werden.

Beim sechsten WM-Lauf sind außerhalb des Servie-Parks zehnminütige Reparaturpausen erlaubt. Bisher durfte sich während der Etappen kein Teammitglied außer der Fahrzeug-Besatzung selbst den Rallye-Autos nähern. Allerdings dürfen nur maximal zwei Mechaniker am Auto arbeiten - und das auch nur mit Ersatzteilen, die das Auto bereits mitgeführt hat.

Der gängige 20-minütige Halt im Service-Park wird weiter stattfinden, allerdings nicht mehr wie gewohnt nach jeder zweiten Prüfung, sondern nur, wenn bei den einzelnen Erappen bereits eine bestimmte Distanz zurückgelegt wurde. So ist der 20 Minuten-Service in Griechenland am ersten Tag nach 103 Prüfungs-Kilometern erlaubt, am zweiten nach 87 und am dritten Tag nach 98 Kilometern.

Erstes Unverständnis

Auch andere Rallyes wie der WM-Lauf in Finnland denken über das neue Service-System nach. Bei den Teams regt sich erstes Unverständnis: "Zwei dieser neuen Service-Pausen finden beim Rallye-Hauptquartier in Lamia statt. Wir dachten immer, diese zusätzlichen Pausen seien dazu da, die Rallye-Route flexibler gestalten zu können", sagt Subaru-Teamchef David Lapworth.

Tatsächlich lautete die ursprüngliche Idee, zusätzliche Tank-Stopps und Reifenwechsel fernab des Service-Parks bei einigen Rallyes zuzulassen, um lange Anfahrtszeiten zum Service zu vermeiden und größere Schleifen fahren zu können.

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