Rallye Argentinien

Sebastien Loeb setzt sich von Verfolgern ab

Dani Sordo, Rallye Argentinien 2009, Citroen C4 WRC Foto: McKlein 60 Bilder

Nachdem er am Vortag noch mit einem Rückstand von 16 Sekunden ins Ziel kam, drehte Sebastien Loeb auf der zweiten Etappe der Rallye Argentinien den Spieß um. Der Weltmeister führt mit 59 Sekunden vor seinem Teamkollegen Dani Sordo.

Rekord-Weltmeister Sébastien Loeb winkt beim fünften Lauf zur Rallye-WM in Argentinien schon der fünfte Sieg. Nach zwei Dritteln der Strecke hängte der fünfmalige Titelträger aus Frankreich im Citroën C4 am Samstag (25.4.) auch den letzten ernsthaften Verfolger ab.

Hirvonen fällt weit zurück

Nach 18 von 23 Schotterprüfungen ging Loeb am Sonntag mit einem Vorsprung von 58,6 Sekunden auf seinen spanischen Citroen-Stallgefährten Daniel Sordo ins Finale, das er in den vergangenen vier Jahren jeweils als Sieger beendet hatte. "Bei uns war heute alles im positiven Bereich. Wir haben eine gute Führung", sagte Loeb im Etappenziel Carlos Paz. "Alles was wir nun tun müssen, ist, keinen Fehler zu machen und auf der Piste zu bleiben."

Mit einem Sieg in Argentinien kann Loeb seine WM-Führung zu einem komfortablen Vorsprung von 20 Punkten auf seinen größten Rivalen im Kampf um die Weltmeisterschaft, Mikko Hirvonen (Finnland), ausbauen. Hirvonen musste seinen Ford Focus wegen Motorüberhitzung abstellen und fiel auf den achten Rang mit mehr als einer Viertelstunde Rückstand zurück. "Wir sind sehr enttäuscht. Wir waren mit Loeb fast auf Augenhöhe", sagte Ford-Teamchef Malcolm Wilson. "Die Motortemperatur in Mikkos Auto stieg auf über 140 Grad. Wenn der Motor keinen Schaden genommen hat, hoffen wir, dass er am Sonntag wieder starten kann."

Ford-Hoffnungen ruhen auf Latvala

Für Hirvonen ging mit diesem Ausfall eine Rekordserie zu Ende. Er hatte bei 22 Rennen hintereinander gepunktet.  Einziger Lichtblick im Ford-Team war ausgerechnet der wegen seiner Unfälle umstrittene Finne Jari-Matti Latvala auf dem dritten Rang mit einem Rückstand von 1:40,1 Minuten.

Aber auch Citroen musste Federn lassen: Die Nachwuchsfahrer Sébastien Ogier (Frankreich) und Conrad Rautenbach (Simbabwe) fielen aus. Citroen-Junior Ogier musste vor der 17. Wertungsprüfung die Segel streichen. Am Morgen war der Franzose noch als Neunter gestartet, doch am Nachmittag verlor er aufgrund eines defekten Stoßdämpfers viel Zeit. Auf WP 16 verstärkten sich die Probleme, was Ogier letztlich zur Aufgabe zwang. Der Citroen C4-Pilot wird jedoch am Sonntag aufgrund des SupeRallye-Reglements wieder an den Start gehen, um Erfahrungen auf dem argentinischen Schotter zu sammeln.

Solberg gegen Solberg

Das norwegische Bruderduell entschied Petter Sollberg im Citroën Xsara für sich. Er landete mit einem Rückstand von 2:40,3 Minuten auf Loeb auf dem vierten Rang. Sein älterer Bruder Henning Sollberg im Ford Focus liegt mit 43,7 Sekunden dahinter auf Rang fünf. 

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