Rallye Australien

Grönholm dominiert Shakedown

Foto: McKlein

Marcus Grönholm machte seinem Ruf als Shakedown-Weltmeister alle Ehre: Mit fast zwei Sekunden Vorsprung war er eindeutig Schnellster vor Francois Duval auf Ford und Petter Solberg, die mit identischen Zeiten ins Ziel kamen.

Unter bedecktem Himmel und bei Außentemperaturen von nur 14 bis 19 Grad - völlig unüblich für diese Jahreszeit in Westaustralien – machten sich einsame acht Piloten auf die rund 50 Kilometer südlich von Perth gelegene Shakedown-Strecke .

Es traten nur sieben der eigentlich acht Stammfahrer der Werks-Teams von Citroen, Subaru, Ford und Peugeot an. Carlos Sainz, der als achter dazu gehört hätte, kam nicht. Nach seinem Unfall in einem Gruppe N Mitsubishi Evo-Trainingswagen hatten er und sein Team sich entschlossen, auf den Rallyestart zu verzichten. "Eine verschobene Bandscheibe ist der Grund, weshalb ich nicht starte. Ich kann nicht riskieren, dass ein irreparabler Schaden am Rückgrat eintritt“, erklärte der Spanier seine Entscheidung. Außer den Werksfahrern durfte nur noch Antony Warmbold auf seinem Ford Focus mit den von der FIA als 1er- Piloten gesetzten Fahrern antreten.

Während alle übrigen Teams heil über die Strecke kamen – Mikko Hirvonen (Subaru) und Francois Duval (Ford) nahmen die Strecke gar sieben Mal unter die Räder – gab es für Petter Solberg beim dritten Durchgang schon Schrott: Er verhakte sich mit seinem Impreza in einem Viehgatter.

Shakedown-Zeiten Australien-Rallye

1. Grönholm; Peugeot 3072 min 11,6 sec
2. Duval; Ford2 min 13,3 sec
3. Solberg; Subaru2 min 13,3 sec
4.Rovanperä; Peugeot 3072 min 14,0 sec
5. Loeb; Citroen2 min 14,5 sec
6. Hirvonen; Subaru2 min 15,5 sec
7. Märtin; Ford2 min 16,7 sec
8. Warmbold; Ford2 min 21,6 sec

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