Rallye Australien

Grönholm gewinnt Shakedown

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Ford wird seiner Favoritenrolle vorerst auch in Perth gerecht. Marcus Grönholm fuhr am Mittwochabend (26.10.) beim Abschlusstest in seinem Ford Focus die schnellste Zeit. Die Rallye Australien bietet dennoch die beste Gelegenheit, den Finnen zu schlagen.

Bisher hießen die Sieger von 13 gefahrenen Rallyes 2006 ausnahmslos Sébastien Loeb oder Marcus Grönholm. Mit seiner Bestzeit auf der zwei Kilometer langen Shakedown-Strecke im Glouster Park von Perth untermauerte Grönholm in Abwesenheit des immer noch verletzten Weltmeisters, dass auch in Australien der Sieg nur über ihn führt.

Als Shakedown-Strecke diente die Superspecial, die im Lauf der Rallye gleich sechs Mal gefahren wird und möglichst viel Publikum der ostaustralischen Metropole anlocken soll. Grönholm absolvierte die Strecke nach drei Durchgängen mit einer Bestzeit von 2:35,9 Minuten. Mit Platz zwei in 2:35,9 Minuten gab Citroën-Nachwuchsstar Daniel Sordo eine Visitenkarte ab. Teamkollege Xavier Pons, der mit der Startnummer eins in der Marken-Wertung Sébastien Loeb vertreten soll, kam mit vier Sekunden Rückstand auf Platz sechs.

Elektronik legt Hirvonen lahm

Ein Duell lieferten sich wieder mal die Solberg-Brüder. Der ältere Bruder Henning behielt im Peugeot als Dritter mit zwei Zehntelsekunden Vorpung vor Petter im Subaru die Oberhand. Manfred Stohl im zweiten OMV-Peugeot belegte Platz acht.

Mikko Hirvonen im zweiten Werks-Ford hat schon vor der Rallye massive technische Probleme. Nach einem Elektronikdefekt ließ sich im Focus-Getriebe plötzlich kein Gang mehr einlegen. Bis zum Start am Donnerstagabend versucht das Team von Malcolm Wilson nun, dem Fehler auf die Spur zu kommen. "Wir könnten die gesamte Elektrik wechseln, damit wäre der Fehler behoben, aber wir wüssten nicht was die Ursache war. Nun werden wir akribisch vorgehen um den Auslöser zu lokalisieren," sagt Wilson.

Grönholm fegt die Piste

Die Rallye beginnt mit zwei Durchgängen im Gloucester Park und führt auf insgesamt 26 Prüfungen mit einer Länge von 348 Kilometern über Schotterstraßen in ausgedehnten Waldgebieten. Der drittletzte WM-Lauf bietet für die Konkurrenz die beste Möglichkeit des Jahres, Marcus Grönholm zu schlagen. Der Finne muss am Freitag als Erster auf die Strecke und für die Nachfolgenden die Strecke vom losen und extrem rutschigen Bauxit-Belag befreien.

Besonders Petter Solberg, dessen Subaru-Truppe sich nach erheblichen technischen Problemen im Aufwind befindet, hat gute Chancen, Grönholm zumindest am ersten Tag in Bedrängnis zu bringen. Gleiches gilt für Solberg Teamkollege Chris Atkinson, der als Australier mit den Bodenverhältnissen rund um Perth bestens vertraut ist.

Ob die in der Marken-WM mit acht Punkten Rückstand zweitplatzierte Kronos-Cotrne-Mannschaft das Zeug hat, auch ohne Loeb Ford zu schlagen, muss sich erst erweisen. Da Sponsor Gauloises nur ein Budget für 13 Rallyes bewilligt hat, treten die Xsaras in Perth wieder im traditionellen Rot an.

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