Rallye Japan

Loeb siegt im Herzschlagfinale

Foto: McKlein 40 Bilder

Bis zur letzten Prüfung kämpften Marcus Grönholm und Sébastien Loeb um Sekunden. Am Ende retteten sich Weltmeister Loeb und Beifahrer Daniel Elena mit nicht einmal sechs Sekunden Vorsprung als Erste ins Ziel. Für Loeb bedeutete der siebte Saisonsieg ein erneutr Rekord.

Das französische Duo Sébastien Loeb und Daniel Elena steht nun allein an der Spitze der ewigen Bestenliste. 27 Siege fuhren der Elsässer und der Monegasse seit ihrem WM-Debüt 2001 nun ein. Erst bei der Deutschland-Rallye stellte Loeb die Bestmarke von Carlos Sainz mit 26 WM-Erfolgen ein. "Natürlich ist mir der Rekord wichtig, aber zunächst einmal ging es darum, einen weiteren Schritt in Richtung Titel zu machen", sagte Loeb nach dem japanischen WM-Lauf. Loeb hat nun 33 Punkte Vorsprung.

Der Verlierer des Wochenendes hieß wieder einmal Marcus Grönholm. Der Finne lieferte sich mit Loeb drei Tage lang eine Schlacht um Sekunden. Am ersten Tag führte der Ford-Pilot mit 10,5 Sekunden. Am zweiten Tag leistete sich Grönholm gleich zwei Fahrfehler und lag am Abend 25,6 Sekunden hinter dem Tabellenführer. Auf den letzten sechs Prüfungen arbeitete sich der Verfolger bis auf 5,4 Sekunden an Loeb heran. Die finale Zuschauerprüfung in Obihiro war zu kurz, um das Blatt noch zu wenden. Grönholm unterlag mit 5,6 Sekunden.

Ford rückt an Citroën heran

Rang drei ging an einen unbedrängten Mikko Hirvonen im zweiten Ford. Hirvonen konnte das Tempo der beiden Führenden nur selten mitgehen, war aber zu schnell für den Rest des Feldes. Hirvonen sichterte wichtige Punkte für Ford in der Markenwertung, wo sich das Team von Malcolm Wilson nun auf 15 Punkte an Citroën herangearbeitet hat.

Solbergs Leiden geht weiter

Für Subaru war die Rallye wieder einmal eine Pleite. Petter Solberg verlor am ersten Tag viel Zeit durch Bremsprobleme. Kau hatte der Norweger Rang sechs zurückerobert, traten die gleichen Schwierigkeiten erneut auf. Solberg wurde am Ende Achter. Bester Subaru-Fahrer war Chris Atkinson als Vierter. Manfred Stohl kam bei seinem ersten Japan-Besuch als Fünfter ins Ziel.

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