Rallye Monte Carlo 2013 (Tag 3)

Loeb kontrolliert das Feld

Rallye Monte Carlo 2013 Foto: xpb 37 Bilder

Auf den drei Prüfungen des Freitags hat Citroen-Pilot Sébastien Loeb seinen Vorsprung weiter ausgebaut. VW hält beim ersten Rallye-WM-Einsatz nach wie vor Platz zwei.


Mit zwei Bestzeiten auf drei Prüfungen konnte Sébastien Loeb sich auf der dritten Etappe der Monte 2013 noch ein Stück absetzen. Insgesamt liegt der Elsässer vor der berühmt-berüchtigten Nacht der langen Messer mit 1:47 Minuten Vorsprung an der Spitze des Feldes. Nur auf der zweiten Tagesprüfung in St. Nazaire le Desert war Verfolger Sébastien Ogier schneller, allerdings um nur ein Sekündchen.

VW-Pilot Latvala stürmt vor

Der Tross verließ am Morgen des Freitags Valence und bewegte sich in Richtung Monte Carlo. Auf dem Weg nach Süden milderte sich auch die Laune von VWs zweitem Werksfahrer Jari-Matti Latvala. Nach einem Umbau des Fahrwerks fühlte sich der Finne erheblich wohler als an den Vortagen und arbeitete sich an Landsmann Mikko Hirvonen vorbei auf Rang fünf vor. Hirvonen kommt nach wie vor nur schwer mit den unwägbaren Wetterbedingungen zurecht.
 
Besser in Fahrt kam dagegen Ford-Mann Mads Östberg. Auch der Norweger ließ sein Setup ändern und fuhr in St. Nazaire prompt eine Bestzeit. Teamkollege Juho Hänninen gelegt Rang sieben. Bester Ford-Fahrer allerdings bleibt der Russe Evgeny Novikov, der mit Beifahrerin Ilka Minor Citroen-Werksfahrer Dani Sordo von Platz drei verdrängt hat. Die beiden trennen vor der letzten Etappe nur 1,7 Sekunden. Spannend bleibt es auch im Kampf um Rang fünf zwischen bei Latvala und Hirvonen, wo der Abstand auch nur 14,2 Sekunden beträgt.

Deutsche kamen mit der Strecke gut zurecht

Wenig Verfolgerdruck spüren dagegen die Deutschen im Feld. Sepp Wiegand setzte seiner Statistik im Skoda Fabia weitere drei Bestzeiten hinzu und führt auf Gesamtrang elf weiter souverän die WRC2-Wertung an, Armin Kremer verteidigt auf seinem Subaru Impreza ebenso mühelos die Spitze in der Produktionswagen-Klasse. Von den schwierigen Streckenverhältnissen ließ man sich nicht irritieren.
 
Von trockenem Asphalt über feste Schneedecke bis Eisunterlage bot die Monte 2013 wieder einmal das volle Programm Bodenverhältnissen. Wie an den Vortagen war die Reifenwahl ein wichtiges Thema. Die Teams versuchen sich gegenseitig so gut es geht im Dunkeln zu lassen, wer noch wie viele Spikereifen in gutem Zustand in der Hinterhand hat. Der Wetterbericht verkündet Regen in Monaco und starken Schneefall in den Höhenlagen der Seealpen.

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