Rallye Sardinien

Citroen-Doppelspitze

Foto: McKlein 46 Bilder

Mit einer konzentrierten Leistung am Freitag (16.5.) haben sich die beiden Citroën-Piloten Sebastien Loeb und Dani Sordo an die Spitze des Klassements der Rallye Sardinien gesetzt.

Dabei konnte Weltmeister Loeb schon einen fast komfortablen Vorsprung von 35,7 Sekunden auf seinen spanischen Teamkollegen herausfahren. „Für heute haben wir unser Ziel erreicht. Morgen könnte es aber schwierig werden, wenn wir als erster auf die Strecke müssen“, warnte der Elsässer.

Hirvonen verliert an Boden

Die Rolle des Straßenfegers musste am Freitag WM-Leader Mikko Hirvonen erfüllen. Vor allem in der frühen Schleife am Morgen kam der Finne nicht voran. Am Ende des Tages lag der Ford-Pilot mit 58,9 Sekunden Rückstand nur auf Rang vier. Entsprechend enttäuscht fiel das Fazit aus: „Wir müssen sehen, dass wir hier mindestens Zweiter werden. Am Samstag gibt es deshalb nur eine Devise: Vollgas!“

Zuerst muss Hirvonen aber am Subaru von Petter Solberg vorbei. Mit mehr Selbstvertrauen als zuletzt kämpfte sich der Ex-Weltmeister mit dem alten Impreza bis auf Rang drei nach vorne. Auch der zweite Subaru von Chris Atkinson ist gut unterwegs. Der Australier bestätigte seine gute Form mit dem fünften Platz im Gesamtklassement.

Plattfuß-Pech bei Latvala

Für Ford-Nummer zwei von Jari Matti Latvala lief es nicht so gut. Der Finne fing sich schon auf der zweiten WP 1:40 Minuten Rückstand ein, als er sich bei einem Ausrutscher Felge und Reifen beschädigte. „Am Nachmittag lief es dann wieder besser. Ich habe die Hoffnung aufs Podium noch nicht aufgegeben.“ Von Solberg auf Rang drei trennen den siebtplatzierten Youngster nach dem ersten Tag rund 40 Sekunden.

Generell bereitete der lose Untergrund den Piloten viele Probleme. Von Beginn an klagten die Driftkünstler über mangelnden Grip und eine schwierige Abstimmung. In Kombination mit den großen Felsbrocken eine gefährliche Kombination. Auch Lokalmatador Gigi Galli beklagte auf WP 2 Luftverlust im Pirelli-Gummi und fiel über eine Minute zurück. Genau wie Latvala kämpfte sich der Italiener gegen Ende des Tages wieder zurück in die Punkteränge.

Positives gab es ausnahmsweise vom Suzuki-Team zu berichten. Beide Piloten überstanden ohne größere Probleme den ersten Tag. Die Teamführung gab allerdings die Taktik aus, die beiden SX4 WRC heil wieder in den Service Park zu bringen. Wegen der übervorsichtigen Fahrweise liegen aktuell weder P.G. Andersson noch Toni Gardemeister in den Punkten.

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