Rallye Türkei

Mitsubishi überrascht im Shakedown

Foto: McKlein

Es war der Tag der Hinterbänkler. Die Mitsubishi-Fahrer Gigi Galli und Harri Rovanperä belegten überraschend die ersten beiden Plätze im Abschlusstest vor der Rallye Türkei (3.-6.6.). Stark präsentierte sich auch Armin Schwarz im Skoda. Der favorisierte Weltmeister Sébastien Loeb ließ es dagegen ruhig angehen.

"Ich habe keine Ahnung, ob wir Schnellster waren, aber wir sind definitiv eine 2:00 Minuten-Zeit gefahren", sagte Gigi Galli nach dem Shakedown der Rallye Türkei. Teamkollege Harri Rovanperä trat als Zweitschnellster sofort auf die Euphorie-Bremse: "Das war nur der Shakedown." Sportchef Isao Torii ist ebenfalls skeptisch: "Wir waren bei den letzten Läufen immer schnell im Shakedown, bei der Rallye hat uns dann immer etwas zurückgeworfen."

Voller Hoffnung und Angst ist man auch bei Skoda. "Wir wollen endlich mal ein Ergebnis unter den ersten Acht einfahren. Armin hat schon mal gut angefangen", sagt Sportchef Martin Mühlmeier. Schwarz gelang unter 18 WRC-Fahrern die fünftschnellste Zeit vor Weltmeister Sébastien Loeb, der sich vornehm zurückhielt. "Die Strecke heute war komplett trocken, ich bin gespannt, wie der Rest der Rallye morgen aussieht. angeblich soll es wieder regnen", sagte Loeb.

"Bloß nicht wieder Regen", fleht Petter Solberg, der sich über Rang vier im Shakedown freute. Rückkehrer Carlos Sainz zeigte im zweiten Citroen keinerlei Eingewöhnungsprobleme und platzierte sich auf Rang sieben.

Im Auge behalten sollte die Konkurrenz Marcus Grönholm. Der Finne ging bei dem dreistündigen Test früh auf die Strecke, knallte zwei Zeiten in 2:05 Minuten auf die Bahn und parkte seinen 307 für den Rest des Tages. Trotz schneller werdender Strecke konnten nur die Mitsubishi-Fahrer die Zeit des zweimaligen Weltmeisters knacken.

Die Shakedown-Zeiten:

1. Gianluigi Galli, Mitsubishi: 2:00,4 min.
2. Harri Rovanperä, Mitsubishi: 2:01,8 min.
3. Marcus Grönholm, Peugeot: 2:02,5 min.
4. Petter Solberg, Subaru: 2:02,6 min.
5. Armin Schwarz, Skoda: 2:03,2 min.
6. Sébastien Loeb, Citroen: 2:03,8 min.
7. Carlos Sainz, Citroen: 2:04,3 min.
8. Daniel Carlsson, Subaru: 2:04,4 min.
9. Markko Märtin, Peugeot: 2:04,6 min.
10. Toni Gardemeister, Ford: 2:04,9 min.
11. Chris Atkinson, Subaru: 2:05,7 min.
12. Antony Warmbold, Ford: 2:05,9 min.
13. Janne Tuohino, Skoda: 2:06,1 min.
14. Roman Kresta, Ford: 2:06,9 min.
15. Henning Solberg, Ford: 2:08,5 min.
16. Tobias Johansson, Subaru: 2:10,7 min.
17. Serkan Yazici, Hyundai: 2:13,1 min.
18. Aris Vovos, Subaru: 2:13,5 min.

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