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Rallye Wales 2011

Erst Titel dann Crash für Loeb

Update ++ Sebastien Loeb hat sich seinen achten Rallye-WM-Titel kampflos gesichert. Der Citroen-Pilot profitierte beim Saisonfinale in Wales vom technischen Ausfall des letzten verbliebenen Konkurrenten Mikko Hirvonen. Am Ende kam aber auch Loeb nicht ins Ziel.

So hat sich Sebastien Loeb die Entscheidung in der WM-Frage sicher nicht vorgestellt. Ford-Konkurrent Mikko Hirvonen nahm sich in Wales selbst aus dem Titelrennen, als er sich auf der siebten Wertungsprüfung am Freitag (11.11.) von der Strecke drehte und dabei den Kühler an seinem Fiesta WRC beschädigte.

Hirvonen muss vorzeitig aufgeben

Trotz eines Lecks und ansteigenden Motortemperaturen setzte der Finne die Wertungsprüfung zunächst fort. Die Fahrt ohne Kühlwasser blieb nicht ohne Folgen. Noch am Freitagabend musste Teamchef Malcolm Wilson mitteilen, dass der Motor so stark in Mitleidenschaft gezogen war, dass Hirvonen die Rallye nicht zuende fahren kann.

Auch ohne den technischen Ausfall wäre es schwer für Hirvonen geworden, Loeb am achten Titelgewinn in Folge zu hindern. Mit acht WM-Punkten Rückstand hätte der Finne seinen Kontrahenten in Wales schon deutlich distanzieren müssen.

Loeb kracht in spanischen Autofahrer

Beim kuriosen Saisonfinale kam aber auch Loeb am Ende nicht über die Distanz. Der Citroen-Pilot krachte auf der Verbindung zur fünftletzten Prüfung in ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der spanische Autofahrer hatte an einer engen Stelle die Fahrspuren verwechselt. "Ich hatte keine Chance und konnte nicht mehr ausweichen", schimpfte Loeb.

Genau wie zuvor bei Hirvonen war der Kühler beschädigt, was schließlich zur Aufgabe führte. Somit bleibt es bei den acht Punkten Vorsprung für Loeb in der WM.

Latvala auf dem Weg zum Rallye-Sieg

Durch das Pech der beiden WM-Führenden besitzt nun Jari-Matti Latvala die besten Chancen auf den Gesamtsieg. Die Nummer zwei bei Ford hatte vor den abschließenden Prüfungen drei Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz.

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