Rallye Zypern

Doppelsieg für Citroen

Foto: McKlein 29 Bilder

Sébastien Loeb sicherte sich beim sechsten WM-Lauf seinen vierten Saisonsieg. Die Überraschung der Rallye war jedoch Manfred Stohl, der mit seinem privat eingesetzten Citroen Xsara Platz zwei belegte.

Am letzten Tag (15.5.) beschränkte sich der Weltmeister nur noch darauf, das Feld zu kontrollieren. Nach drei Bestzeiten am Morgen ließ es Sébastien Loeb ruhig angehen und fuhr beim WM-Lauf auf Zypern einem nie gefährdeten Sieg entgegen. Abgesehen von einem kleinen Problem an der Handbremse blieb der Tabellenführer das ganze Wochenende ohne Pannen und Fehler. Loeb baute die Führung auf elf Punkte aus.

Tabellenzweiter ist Peugeot-Mann Markko Märtin, der in Zypern nie das Tempo der Spitze mitgehen konnte, aber seinen 307 WRC fehlerlos über die 18 Wertungsprüfungen chauffierte und seinem Arbeitgeber weiterhin die Führung in derr Marken-WM sicherte. Teamkollege Marcus Grönholm war schon am ersten Tag mit Motorschaden ausgefallen.

Kränkelnde Motoren

Deutlich schmalere WM-Chancen hat nach der Zypern-Rallye auch Petter Solberg, der nach dem ersten Tag mit Motorproblemen aufgeben musste. Das Motorenthema beschäftigte den WM-Zirkus auch am letzten Tag: Zunächst musste Antony Warmbold auf dem Weg zu ersten Prüfung des Tages seinen Ford Focus ohne Öldruck abstellen.

Auf der letzten Prüfung erwischte es um ein Haar auch noch Skoda-Fahrer Janne Tuohino. Der Finne goss reichlich Kühlwasser in den überhitzten Motor und rettete sich mit Mühe zum Ziel in Limassol. Immerhin sammelte er als Neunter noch drei Marken-Punkte für Skoda. Teamkollege Armin Schwarz ging leer aus. Nachdem er wegen eines Ausrutschers am Samstag auf Rang 16 zurückgefallen war, nutzte er den finalen Sonntag für Abstimmungarbeiten zur kommenden Türkei-Rallye. Schwarz wurde als 13. gewertet.

Rekord für Ford

Obwohl Henning Solberg am letzten Tag von Rang drei auf vier zurückfiel, und die Stammfahrer Toni Gardemeister und Roman Kresta lediglich die Ränge fünf und sechs belegten, knallten bei Ford die Champagner-Korken. Das Team eroberte zum 50. Mal in Folge Punkte. "Der bisherige Rekord stand bei 36“, sagte ein stolzer Teamchef Malcolm Wilson.

Die größte Freude herrschte aber beim OMV-Team. Manfred Stohl feierte bei seinem 87. WM-Lauf mit Rang zwei den größten Erfolg seiner Karriere. "Es wird sicher eine Weile dauern, bis ich das realisiere“, sagte Österreicher. Den österreichischen Triumph komplettierte Nachwuchsmann Andreas Aigner, der bei seinem ersten WM-Lauf den fünften Rang in der seriennnahen Gruppe N belegte. Im Gesamtklassement kam er als 18. ins Ziel. Teamkollege Quirin Müller belegte bei seiner ersten Schotter-Rallye überhaupt den 23. Gesamtrang und Platz zehn in der Klasse.

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