Foto: McKlein

Richard Burns beim "Rally-Day"

Erstmals seit seiner Hirn-Operation im Frühsommer zeigte sich Richard Burns wieder öffentlich. Zu Ehren des Engländers kamen nahezu alle Rallye-Größen der Insel, um dem Weltmeister der Saison 2001 ihre Referenz zu erweisen.

Auf der Strecke von Castle Combe traf man sich am 13. August zum "Rally-Day", dessen Organisatoren sich selbst als die größte Rallye-Auto-Show Großbritanniens bezeichnen. Star- und Ehrengast der Veranstaltung war der an Krebs erkrankte Richard Burns, der sich erstmals seit seiner Tumor-Operation im April wieder in der Öffentlichkeit zeigte.

Burns trat unter dem Jubel Tausender Fans eine Ehrenrunde auf dem Beifahrersitz neben seinem Stamm-Copiloten Robert Reid an. Zahlreiche frühere Sportgeräte des Ex-Weltmeisters kamen zum Einsatz. Burns musste seine Karriere im November 2003 überraschend beenden, als man vor dem Saison-Finale in Wales einen Hirn-Tumor bei dem 34-Jährigen diagnostizierte. Seitdem kämpft Burns gegen seine Krankheit.

75 Audi Quattro

Nahezu die gesamte Rallye-Prominenz der Briten trat an - den Höhepunkt lieferte der frühere Rivale Colin McRae, der mit Bruder Alister im eigenen Ford Escort MK2 zum Duell antrat.

Der mehrmalige britische Champion David Llewellin vollführte mit Beifahrer Phil Short Kunststücke in einem Audi Quattro S1. Er führte eine 75 Autos starke Parade an, die zum 25-jährigen Quattro-Jubiläum angetreten war. Gruppe B-Fans durften sich auch an Auftritten von Lancia 037, Ford RS 200, MG Metro 6R4 und Renault R5 Maxi Turbos erfreuen. Ex-Weltmeister Björn Waldegaard pilotierte ebenso wie der Finne Pentti Airikkala einen Porsche 911.

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