Sainz fährt noch einmal

Foto: McKlein

Carlos Sainz wird auch bei der Rallye Akropolis (23. bis 26.6.) für Citroën an den Start gehen. Der Spanier will jedoch in Griechenland seine Rallye-WM-Karriere endgültig beenden.

Nicht unerwartet einigten sich Citroën-Sportchef Guy Fréquelin und Aushilfsfahrer Carlos Sainz auf eine weitere Zusammenarbeit beim kommenden WM-Lauf in Griechenland. "Ich war überrascht, wie gut ich mithalten konnte, und natürlich hat mir das eine Menge Spaß gemacht. Aber Griechenland ist definitiv mein letzter Einsatz und jede weitere Anfrage werde ich mit einem sicheren Nein beantworten", sagte Sainz, der sieben Monate nach seinem Rücktritt mit einem vierten Rang sein Comeback beim WM-Lauf in der Türkei gegeben hatte.

Sportchef Guy Fréquelin ist hoch erfreut über die erneute Zusage seiner Edel-Aushilfe und sagte: "Ich habe Carlos versprochen, dass ich ihn nicht mehr frage." Bei der Abschluss-Pressekonferenz in der Türkei formulierte Fréquelin: "Wenn Carlos mich fragt, ob er in Griechenland fahren darf, sage ich okay"

Zeitgewinn für Fréquelin

Für den Citroën-Sportchef geht es nicht nur um die Frage, wer in Lamia den suspendierten Belgier Francois Duval ersetzt. Er gewinnt so auch drei weitere Wochen Zeit, um sich einen Nachfolger zu suchen. In der Türkei belagerten finnische und norwegische TV-Mannschaften den Franzosen, um eventuelle Chancen für Henning Solberg, Juuso Pykälistö, Mikko Hirvonen oder Kristian Sohlberg auszuloten. "Es gibt eine Menge Namen auf meiner Liste", sagte Fréquelin grinsend, ließ sich aber sonst nichts entlocken.

Eine sporadische Rückkehr des unglücklichen Francois Duval schließt Fréquelin ebenfalls nicht aus. "Wir denken darüber nach, welches Programm wir für Francois entwickeln können." Der Belgier weilte mit einer über 60 Mann starken Gruppe aus seinem Fanclub als Beobachter in Kemer. Eine Einladung von Citroen hatte er nicht, auch kam es zu keinem Gespräch zwischen ihm und Fréquelin.

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