Shakedown Mexiko

Zwei Peugeot an der Spitze

Foto: McKlein

Die Peugeot-Löwen begannen die erste Schotter-Rallye des Jahres mit einem kräftigen Aufschlag. Markko Märtin platzierte sich eindeutig vor Marcus Grönholm – beide auf Peugeot 307. Deutlich langsamer schon driftete Sebastien Loeb auf Citroen auf Rang drei.

Die Rallye Mexiko, zum zweiten Mal nach 2004 in der Rallye-WM vertreten, begann unter günstigen Sternen: Nicht das erwartete Regenwetter herrschte beim Shakedown, sondern blauer Himmel stand über frühlingsbrauner Landschaft. Die morgendlichen Temperaturen lagen um 15 Grad, die Pisten waren trocken. Und sie waren schnell.

Achim Warmbold, deutscher Rallye-Star vergangener Tage, und sein Sohn Antony auf einem Ford Focus waren so zufrieden wie alle anderen Teams, die antraten: "80 Prozent der Strecken sind völlig glatt gehobelt – es fährt sich wie auf Asphalt. Immer im 5. oder 6. Gang. 15 Prozent haben rutschige Oberflächen, etwa wie ein guter Tennis-Sandplatz, nur fünf Prozent sind ein bisschen ruppiger.“

Die 7,66 Kilometer lange Piste des Shakedown – 39 Kilometer entfernt vom Service-Platz in Leon - ähnelte in ihrer Streckenführung und im Belag exakt jenen 355,97 Sonderprüfungs-Kilometern dieser kürzesten Rallye im diesjährigen WM-Kalender.

Die Fahrer-Konstellation der sechs Werksteams beim Shakedown sah so aus: Ford mit Toni Gardemeister und Dani Sola, Peugeot mit Markko Märtin und Marcus Grönholm, Citroen mit Sebastien Loeb und Francois Duval, Mitsubishi mit Harri Rovanperä und Gilles Panizzi, Skoda mit Jani Paasonen und Armin Schwarz und Subaru mit Petter Solberg und Chris Atkinson. Dazu kamen als Verstärkung noch Roman Kresta und Antony Warmbold (Ford Focus) Zu diesen Werks-Kräften gesellten sich noch Ricardo Trivino und Xavi Pons , jeweils auf Peugeot 206 WRC und der Schwede Tobias Johansson auf einem Subaru.

Nach der Rückkehr der Fahrer in die Servicezone, zeigten sich viele Fahrzeuge schwerer in Mitleidenschaft gezogen, als es zunächst den Anschein hatte. Durch Aufsetzen auf den harten Boden waren einige Autos schwer beschädigt. Der Skoda von Jani Paasonen hatte ein solch schweren Schlag abbekommen, dass sogar der Motor getauscht werden muss. Die beiden Citroen von Loeb und Duval kamen mit reichlich verbeulten Unterböden daher.

Mexiko 2005 Shakedown-Zeiten

1. Märtin; Peugeot 3076 min 13,3 sec
2. Grönholm; Peugeot 3076 min 14,7 sec
3. Loeb; Citroen6 min 15,3 sec
4. P.Solberg; Subaru6 min 16,2 sec
5. Duval; Citroen6 min 17,4 sec
6. Warmbold ; Ford 6 min 17,4 sec
7. Schwarz; Skoda6 min 17,5 sec
8. Atkinson; Subaru6 min 17,5 sec
9. Kresta; Ford 6 min 17,7 sec
10. Rovanperä; Mitsubishi6 min 17,9 sec
11. Panizzi; Mitsubishi6 min 20,5 sec
12. Gardemeister; Ford6 min 21,9 sec
13. Sola; Ford6 min 21,9 sec
14. Pons; Peugeot 2066 min 24,5 sec
15. Paasonen; Skoda6 min 29,1 sec
16. Johansson: Subaru6 min 33,0 sec
17. Trivino; Peugeot 2066 min 43,5 sec

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