Shakedown Rallye Argentinien

Glück für Loeb

Foto: McKlein

Die Citroen-Mechaniker entdeckten bei Weltmeister Sébastien Loeb kurz vor dem Shakedown einen Motorschaden. Der Tabellenführer durfte den Motor allerdings ungestraft wechseln. Die schnellste Zeit fuhr Petter Solberg im Subaru.

Kurz vor dem Beginn des abschließenden Tests vor der Rallye Argentinien (14. bis 17.7.) fanden die Mechaniker am Auto mit der Startnummer eins ein Ölleck am Zylinderkopf des Xsara WRC. In zweienhalb Stunden tauschten sie den Motor gegen ein Ersatzaggregat aus. So konnte Loeb beim Shakedown nur noch zwei Durchläufe absolvieren, der Elsässer kann aber mit gesundem Vierzylinder und ohne Strafe die Superspecial am Donnerstagabend angehen.

Die Regeln fordern, dass ein Motor über zwei Rallyes eingesetzt werden muss. Loeb hatte Glück, dass mit Argentinien ein neuer Zyklus beginnt. Denselben Motor muss er auch bei der Rallye Großbritannien benutzen. Wer dennoch zwischendurch wechselt, beginnt die nächste Rallye mit einer Zeitstrafe von einer Minute.

Leise Furcht bei Subaru

Die Bestzeit holte sich im Shakedown der Norweger Petter Solberg im Subaru. "Wir sind bestens aussortiert", sagte der Weltmeister von 2003. Dennoch hält sich Teamchef David Lapworth mit Optimismus zurück. Das Wetter im argentinischen Winter ist wärmer, als Reifenpartner Pirelli kalkuliert hat. Bei Subaru hat man die leise Befürchtung, dass die Reifenmischungen für Temperaturen bis 20 Grad zu weich sein könnten. "Was unsere Form wert ist, werden wir erst auf der ersten richtigen Sonderprüfung sehen", sagt Solberg.

Reifenhersteller Pirelli und seine Kunden Subaru, Peugeot und Mitsubishi griffen in dieser Saison bereits mehrmals im Reifenregal daneben. Die Teams sehen Michelin und deren Top-Team Citroën bei den meisten Rallyes im Vorteil. Citroën hat die letzten fünf Rallyes in Folge gewonnen.

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