Shakedown Rallye Korsika

Loeb legt vor

Foto: McKlein

Schon im Abschlusstest vor der Rallye Korsika (6.-9.4.) brandet der Zweikampf zwischen Citroën-Superstar Sébastien Loeb und Ford-Speerspitze Marcus Grönholm auf. Das erste Armdrücken gewann der Franzose mit drei Zehntelsekunden Vorsprung.

Loeb und Grönholm belegten die ersten beiden Plätze beim Shakedown auf Korsika. Am Ende des Vormittags hatte Loeb die rund sieben Kilometer lange Asphaltstrecke in 4:14,4 Minuten absolviert, Grönholm brauchte nur 0,3 Sekunden länger. Mikko Hirvonen im zweiten Ford bekräftigte als Dritter seinen Anspruch auf eine Treppchenplatzierung. Auf seinen Teamkollegen fehlten allerdings bereits zwei Sekunden. Rang vier belegte Daniel Sordo im zweiten Citroën Xsara.

Einen starken Eindruck hinterließ Jari-Matti Latvala im Vorjahres-Focus des Stobart-Teams. Die finnische Nachwuchshoffnung belegte Rang fünf, noch vor Subaru-Werksfahrer Petter Solberg.

Rovanperä mit laufender Nase

Etwas schwerer taten sich die WM-Rückkehrer. Harri Rovanperä hockte von einer Grippe geschwächt mit Triefnase im Skoda Fabia des Red Bull-Teams. Er belegte Platz zwölf mit neun Sekunden Rückstand auf die Spitze. Gigi Galli litt unter Anpassungsschwierigkeiten im Peugeot 307. Der Italiener kam auf Rang 15, zwölf Sekunden langsamer als Loeb.

Das Duell der Neulinge gewann als 13. Matthew Wilson im Ford Focus mit 1,2 Sekunden Vorsprung vor Andreas Aigner im zweiten Red Bull-Skoda. "Ich werde, auch wenn es manche nicht mehr hören können, versuchen, die Rallye möglichst fehlerlos zu beenden", sagte der Östrerreicher. Ein sportliches Ziel hat der Youngster trotzdem: "Mein Gradmesser wird Matthew Wilson sein".

Rallye Korsika, alle Bestzeiten:

1. Sébastien Loeb, Citroën: 4:14,4 min.
2. Marcus Grönholm, Ford: 4:14,7 min.
3. Mikko Hirvonen, Ford: 4:16,7 min.
4. Daniel Sordo, Citroën: 4:17,8 min.
5. Jari Matti Latvala, Ford: 4:18,8 min.
6. Petter Solberg, Subaru: 4:19,2 min.
7. Xavier Pons, Citroën: 4:21,4 min.
8. Jan Kopecky, Skoda: 4:23,1 min.
9. Manfred Stohl, Peugeot: 4:23,3 min.
9. Alexandre Bengue, Peugeot: 4:23,3 min.
11. Stephane Sarrazin, Subaru: 4:23,5 min.
12. Harri Rovanperä, Skoda: 4:23,8 min.
13. Matthew Wilson, Ford: 4:25,0 min.
14. Andreas Aigner, Skoda: 4:26,2 min.
15. Gigi Galli, Mitsubishi: 4:26,6 min.

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