Skoda hört auf, Red Bull macht weiter

2006 wird es in der Rallye-WM kein Skoda-Werksteam mehr geben. Stattdessen sollen zwei Fabia WRC 2006 vom österreichischen Red Bull-Team eingesetzt werden.

Die von den Ex-Rallye-Profis Armin Schwarz und Raimund Baumschlager geleitete Crew soll bei zehn der 16 Läufe an den Start gehen. Eines der beiden Cockpits wird mit dem Österreicher Andreas Aigner besetzt. Wer den zweiten Fabia WRC pilotieren wird, ist noch unklar. Im Gespräch war - nicht zuletzt dank Fürsprache des zweimaligen Weltmeisters Walter Röhrl - der deutsche Junioren-Meister Marcus Fahrner, doch der Schwabe erhielt eine Absage. Die technische Leitung des Teams übernimmt Dietmar Metrich, bisheriger Technik-Chef des Skoda-Werksteams.

Mit dem Rückzug des tschechischen Herstellers endet vorerst ein siebenjähriges Werksengagement. 1999 stieg Skoda mit dem Octavia WRC in die Weltmeisterschaft ein und wechselte 2003 auf den Fabia. Den größten Erfolg feierte man dank Armin Schwarz mit einem dritten Rang in Kenia 2001.

Ganz wird der Name Skoda aber nicht aus den Punktetabellen der Marken-WM verschwinden. 2006 sind dank FIA-Beschluss auch Privat-Teams in der Hersteller-Wertung punktberechtigt.

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