Subaru im Zeitverzug

Foto: McKlein

Schlechte Nachrichten für Petter Solberg: Der neue Impreza wird erst im Frühjahr 2007 fertig. Bis dahin muss sich der Ex-Weltmeister mit dem wenig konkurrenzfähingen 2006er Auto herumplagen.

Schon bei der Ankündigung auf das neue Auto räumte die Subaru-Teamspitze ein, dass der neue Impreza möglicherweise nicht wie gewöhnlich zum Saisonbeginn in Monte Carlo einsatzbereit sein wird. Die Befürchtung wird nun zur Gewissheit. Das 2007er Auto wird erst zum 1. März homologiert und steht dementsprechend ab dem vierten WM-Lauf in Mexiko zur Verfügung.

Das geht Petter Solberg nicht schnell genug. Bereits im November maulte der Norweger über das langsame Entwicklungstempo in Banbury. Teamchef Paul Howarth reagiert auf die Ungeduld seines Topstars mit Langmut: "Petter ist manchmal sehr emotional. Natürlich ist Petter ein Fahrer, der gewinnen will. Kein Pilot will in die Meisterschaft mit einem Nachteil starten. Das Team möchte dies auch nicht, aber wir müssen as der Vergangenheit lernen und abwarten, bis das Auto fertig ist"

Richard Taylor: "Jahre in die falsche Richtung"

Im September räumte Teammanager Richard Taylor ein: "Wir haben vermutlich zwei Jahre in die falsche Richtung entwickelt." Paul Howarth verriet lediglich, dass die Ursache für das unberechenbare Fahrverhalten des aktuellen Autos im Bereich der Anbindung Chassis und Fahrwerk zu suchen ist. Im Herbst war man guten Mutes, eine Lösung gefunden zu haben "aber sicher sind wir noch nicht", räumte Howarth ein.

Nach vier erfolgreichen Jahren (2002-2005) blieb die Kombination Solberg und Subaru in der abgelaufenen Saison erstmals sieglos. Mit der verpäteten Einführung des neuen Autos wird auch die WM 2007 kein Spaziergang zurück an die Weltspitze. Was Solberg besonders fuchst: Erstmals in der WM-Geschichte steht 2007 ein WM-Lauf in Norwegen auf dem Programm. Doch bei seinem Heimspiel (16.-18.2.) muss sich der Lokalmatador noch mit dem aunausgegorenen 2006er Impreza abmühen.

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