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Teams dürfen WM-Läufe auslassen

Die finanziell angeschlagenen Werks-Teams von Skoda und Mitsubishi haben beim Motorsportweltverband FIA zumindest einen Teilerfolg errungen. Nach einem Beschluss des Weltrates dürfen Werksteams von den 16 WM-Läufen 2006 ungestraft drei Rallyes schwänzen.

Bisher galt die Regelung, dass nur Hersteller punktberechtigt sind, die alle Läufe bestreiten. Ganz so einfach ist die Sache dann aber doch nicht. Zum einen dürfen nicht beide Hersteller beim gleichen WM-Lauf fehlen. Man will nicht manchem Veranstalter ein arg gerupftes Starterfeld zumuten. Somit müssen sich die Sportchefs Isao Torii (Mitsubishi) und Martin Mühlmeier (Skoda) abstimmen. Zum anderen dürfen die Werke nur eine Übersee-Rallye auf die Streichliste setzen. Wegen der hohen Transportkosten sind genau diese Läufe den "armen" Werksteams ein Dorn im Auge.

Zukunft dennoch unklar

Ob der FIA-Beschluss ausreicht, um Mitsubishi und Skoda bei der Stange zu halten, ist unklar. Bei beiden Herstellern fehlt bisher ein klarer Vorstandsbeschluss, ob das Rallye-Engagement 2006 fortgesetzt wird. Die beiden Sportchefs signalisierten indes nachdrücklich, dass eine Reduzierung der Rallyes eine Grundvoraussetzung für die weitere Teilnahme sei.

Weitere Beschlüsse

Der FIA-Weltrat legte ferner fest, dass bei Asphalt-Rallyes für die Prioritätsfahrer aus Sicherheitsgründen wieder Schotter-Spione zugelassen werden. Für die restlichen Teilnehmer schickt der Veranstalter ein Streckenerkundungs-Auto für alle gemeinsam auf die Wertungsprüfungen.

Schließlich will die Sportbehörde zukünftig Rallyes logisitsch zusammenlegen, dass heißt, die Teams sollen für zwei aufeinander folgende Veranstaltungen dieselben Autos benutzen. Erstmals getestet werden soll die Kostenspar-Methode im Herbst bei den Rallyes in Korsika (21.-23.9.) und Spanien (28.-30.9.).

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