Vorschau Rallye Italien

Pech für Petter?

Foto: McKlein 29 Bilder

Petter Solberg war im Vorjahr beim italienischen WM-Lauf auf der Mittelmeerinsel Sardinien (29.4.-1.5..) nicht zu schlagen. Doch 2005 sind die Karten neu gemischt. Die Strecken sind neu, die Konkurrenz hat aufgeholt und der Norweger muss als Erster auf die Strecke.

Es ist die alte Geschichte. Der Mann mit den meisten Punkten in der Tabelle muss am ersten Tag der kommenden Rallye auch als Erster auf die Piste. Bei Schotter-Rallyes präsentiert sich diese wegen des losen Belags an der Oberfläche meist als äußerst rutschig. Also macht der Erste den Straßenfeger für die Folgenden und büßt ordentlich Zeit und häufig auch seine Siegchancen ein. Für WM-Leader Petter Solberg besteht wenig Hoffnung, dass es ihm in Olbia anders ergehen sollte. Die sardischen Schotterpfade gelten als besonders rutschig.

Andererseits war die Kombination Solberg, Subaru und Pirelli im Vorjahr drückend überlegen. So rechnet sich der Norweger auch 2005 einiges aus: "Das kann eine tolle Rallye werden und wir haben gute Siegchancen, wenn alles glatt geht." Den Solbergschen Optimismus könnte das Wetter stützen. Da die Rallye in diesem Jahr Ende April statt wie 2004 im September stattfindet, ist die Chance auf Regen gar nicht schlecht. "Bei den Testfahrten hatten wir jedenfalls durchgehend schlechtes Wetter", sagt Skoda-Fahrer Armin Schwarz, der wie Kollege Tuohino von Anfang an Druck machen will, um endlich ein gutes Resultat für den Fabia einzufahren.

Breitere und schnellere Strecken

Vor dem italienischen WM-Lauf war auch die Mitsubishi-Mannschaft fleißig, und auch die stand regelmäßig im Regen. "Wir haben viel Zeit verloren, aber immerhin konnten wir die Dämpfer verbessern", sagt Harri Rovanperä. Teamkollege Gigi Galli hat sich bei seinem Heimspiel einiges vorgenommen: "Ich will unbedingt unter die ersten Fünf fahren."

Für Unwägbarkeiten sorgt nicht nur das Wetter sondern auch die Streckenführung. Drei Viertel der Wertungsprüfungen sind neu. Im Vorjahr maulten die Fahrer, dass ihnen die Pfade durch die Berge im Nordosten der Insel zu langsam und eng waren. "Wer einen Fehler macht, hängt direkt in den Felsen", sagte Weltmeister Sébastien Loeb. Nun sollen die Prüfungen breiter und schneller sein.

Vorsichtige Prognosen

Titelverteidiger Loeb begnügte sich 2004 wegen eines kommoden Punktepolsters mit Rang zwei. Auch in diesem April gibt er sich bescheiden: "Ich hoffe, unter die ersten Drei zu kommen." Auch die Peugeot-Fahrer sind mit Prognosen vorsichtig. Marcus Grönholm und Markko Märtin dürfen ohnehin nicht bedingungslos auf Sieg fahren. Sportchef Jean-Pierre Nicolas erwartet eine sichere Zielankunft und die Verteidigung der Führung in der Marken-WM.

Das Wort Sieg nimmt angesichts der unbekannten Lage eigentlich nur einer in den Mund, und der heißt Petter Solberg.

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