Vorschau Rallye Mexiko

Haltet Grönholm!

Foto: McKlein

Die Konkurrenz hat genug von der Ford-Siegesserie. Nach zwei Erfolgen zum Saisonbeginn wollen Weltmeister Sébastien Loeb im Citroën und Petter Solberg im Subaru dem Finnen bei ersten Schotter-Rallye des Jahres in Mexiko (3.-5.3.) die Burritos versalzen.

Ein Sieg auf Asphalt, ein Sieg auf Schnee und ein Sieg auf Schotter in Folge, dieses Tripple hat noch keiner in der Rallye-WM geschafft. Tabellenführer Marcus Grönholm hat beste Chancen, als erster Fahrer in der WM-Geschichte die ersten drei Läufe zu gewinnen. Der Finne fürchtet beim dritten WM-Lauf im Bundesstaat Guanajuato zwar die zuweilen rauhe Gangart, doch mindert das nicht seine Zuversicht: "Die Tests verliefen sehr gut. Ich bin sicher, dass das Auto auf Schotter genauso wettbewerbsfähig sein wird wie auf Asphalt und Schnee", sagt der zweimalige Weltmeister über seinen Focus.

Bei derlei Zuversicht packt Petter Solberg das Grauen. Gegenüber Grönholms 20 Zählern liegt der Kontostand des Subaru-Stars bei null. Einerseits will der Norweger endlich mal punkten, andererseits weiß er, dass bei diesem Rückstand nur Siege weiterhelfen. "Wir versuchen, einen Podiumsplatz zu holen, aber ein Sieg ist das Ziel." Was die Zuversicht im Subaru-Lager nährt: Im Vorjahr gewann Solberg in Mexiko.

Manfred Stohl: "Ausgezeichnete Schottereigenschaften"

Nach zehn Saisonsiegen 2005 musste Sébastien Loeb das Verlieren erst wieder lernen. Doch das fällt ihm nach einem vierten und einem zweiten Rang 2006 zunehmend schwer. "Unser Ziel lautet, Marcus Grönholm seinen Vorsprung auf keinen Fall ausbauen zu lassen", lautet die Parole des Weltmeisters im Citroën.

Abgesehen von den drei Superstars sind die restlichen 39 Starter im Normalfall allenfalls für die nächsten Plätze gut. Sollten die Favoriten Patzen sind die Chancen auf eine Podiumsplatzierung für Peugeot-Mann Manfred Stohl nicht schlecht. Unser Auto verfügt über ausgezeichnete Schottereigenschaften. Meine beiden Bestzeiten in Monte Carlo stimmen mich sehr zuversichtlich", sagt der Österreicher.

14 WRC am Start

Einige namhafte Teams wie Red Bull-Skoda pausieren beim dritten WM-Lauf, dennoch sind 14 World Rally Cars am Start, darunter mit Ricardo Trivino und Carlos Tejada (beide mit Peugeot) auch zwei Lokalhelden.

Abgesehen von der Begeisterung der Fans rund um das Rallyezentrum in Leon charakterisiert die Rallye Mexiko vor allem durch die dünne Luft. Die Prüfung Guanajuato ist mit 2.737 Metern die höchstgelegene im Kalender. Obwohl die Autos bis zu 30 Prozent ihrer Motorleistung einbüßen, ist Mexiko eine schnelle Veranstaltung. Gefürchtet sind die 17 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 360 Kilometern vor allem beim zweiten Durchgang, wenn unter der feinen Oberfläche das grobe Gestein durchkommt.

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