WM-Finale ohne Loeb

Foto: McKlein

Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb muss seinen verletzten Arm weiter schonen und hat daher seinen Start bei der Rallye Großbritannien (1.-3.12.) abgesagt. Schon schürt die britische Presse Gerüchte, dass Colin McRae als Ersatz zum Einsatz kommt.

Das WM-Finale in Wales ist der vierte WM-Lauf, den Sébastien Loeb nach seinem vierfachen Armbruch Ende September auslassen muss. "Verschiedene Ärzte haben mich untersucht und mir gesagt, dass ich eigentlich drei Monate brauche, um wieder fit zu sein", sagte Loeb am Mittwoch (15.11.) in Neuseeland, wo er zumindest an der Streckenbesichtigung der Rallye teilnehmen konnte. "Im normalen Auto geht es schon ganz gut, aber ein Rallye-Auto zu fahren ist etwas ganz anderes", entschuldigte der angeschlagene Rallye-Star.

Für den WM-Verlauf hat der Ausfall des Weltmeisters ohnehin keine nennenswerten Folgen. Den Fahrertitel hat Loeb nach einem Grönholm-Fehler in Australien längst in der Tasche, in der Marken-WM liegt sein Team Kronos-Citroën zwei Rallyes vor Schluss mit 16 Punkten gegenüber Ford deutlich im Hintertreffen.

McRae, Meeke, oder doch Pons?

Die britische Öffentlichkeit wittert nach der Loeb-Absage wieder einmal Morgenluft und spekuliert über die Rückkehr von Colin McRae ins Xsara-Cockpit. McRae war schon in der Türkei als Loeb-Ersatz nominiert worden, dann aber aus finanziellen Gründen von Teamchef Marc van Dalen nicht weiter berücksichtigt worden.

Da sich die wirtschaftliche Situation bei Kronos bisher nicht nennenswert geändert hat, hat die britische Presse noch ein zweites Kaninchen im Hut. Nachdem Junior-WM-Fahrer Kris Meeke den neuen Citroën C4 bereits getestet hat, könnte er doch als preiswerte McRae-Alternative herhalten. Die wahrscheinlichste Variante bleibt aber, dass die Stammkräfte Xavier Pons und Dani Sordo in Wales die Saison für Kronos zum Ende bringen.

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