WM-Kalender 2007 und 2008 verabschiedet

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Die Sportbehörde FIA hat einen vorläufigen Rallye-WM-Kalender für 2008 verabschiedet. Danach muss sich die Rallye Deutschland vorerst keine Sorgen machen, aus der Weltmeisterschaft ausgeschlossen zu werden. Eng wird es für die Zypern-Rallye.

Gemäß den Plänen von FIA-Rallye-Kommissions-Präsident Morris Chandler stehen der Rallye-WM zwei Übergangsjahre ins Haus. 2007 und 2008 werden vorerst einmalig einige neue Veranstaltungen in den Kalender aufgenommen. Erst 2009 will Chandler dann ein fertiges Konzept mit einigen gesetzten Veranstaltungen und einem Rotationssystem für die restlichen Rallyes durchsetzen.

So sind wie erwartet 2007 die Rallyes in Norwegen, Portugal und Irland in den Kalender aufgenommen worden, alle drei sind aber 2008 nicht mehr vorgesehen. Stattdessen erhält die Rallye Jordanien eine Chance und die komplett umgesiedelte Rallye Australien ebenso wie die 2007 ausgeschlossene Rallye Türkei. Um den letzten von 16 Plätzen schlagen sich die Bewerber aus Südafrika, Polen und Zypern, die bei ihren Generalproben 2007 mit dem Besuch eines FIA-Inspektors rechnen können. Die schlechtesten Karten hat dabei Zypern. Die Mittelmeer-Rallye ähnelt anderen Veranstaltungen wie Türkei oder Griechenland sehr, der Automarkt in Zypern ist dagegen verglichen mit den großen Nachbarn sehr klein.

Umstrittene Rotation

Entgegen anders lautender Gerüchte ist die Deutschland-Rallye sowohl 2007 als auch 2008 im Kalender fixiert. Ein Szenario der FIA sah vor, auch den deutschen WM-Lauf zumindest für ein Jahr zugunsten eines neuen Bewerbers auszuschließen.

Besagte Pausenjahre sind ebenso wie das von Kommissions-Chef Chandler vorgesehene Rotationssystem umstritten. Die Veranstalter argumentieren, dass sowohl die Erteilung von Genehmigungen als auch der Abschluss von Sponsorverträgen erheblich erschwert wird, wenn ein aufwändiger WM-Lauf für ein oder sogar mehrere Jahre keine Berücksichtigung findet.

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