Porsche Cayman GT4 Clubsport

Erster Härtetest für den Rallye-Porsche

Porsche Cayman GT4 Clubsport Rallye Studie - 2018 Foto: Porsche 11 Bilder

Porsche hat einen Cayman GT4 Clubsport für den Rallye-Einsatz umgebaut. Bei der Rallye Deutschland soll der Renner aus Weissach als Vorausfahrzeug erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die älteren Motorsport-Fans können sich sicher noch gut an die letzten Werkseinsätze von Porsche abseits befestigter Straßen erinnern. Mit dem 911 und dem 959 ging man in den 70er und 80er Jahren erfolgreich in Afrika bei den legendären Safari- und Dakar-Rallyes an den Start. Danach konzentrierte man sich in Zuffenhausen aber vor allem auf Rundstreckensport.

Doch nun traut sich Porsche wieder auf unbefestigtes Terrain. In den vergangenen Monaten wurde ein Cayman GT4 Clubsport für den Härtetest bei der Deutschland Rallye (17. – 19.8.2018) umgebaut. Der Mittelmotor-Sportler wird von Werkspilot Romain Dumas als Vorausfahrzeug über die 18 Wertungsprüfungen im Saarland und Rheinland-Pfalz brettern.

Seriennahes Kundensport-Modell

Porsche Cayman GT4 Clubsport Rallye Studie - 2018 Foto: Porsche
Porsche will bei der Rallye Deutschland die Reaktionen potenzieller Kunden testen.

Technisch entspricht die Rallye-Version des Porsche Cayman GT4 Clubsport weitgehend dem Serienmodell. Der 385 PS starke 3,8 Liter Sechszylinder-Boxermotor leitet seine Kraft über ein Doppelkupplungsgetriebe (PDK) ausschließlich an die Hinterräder.

Für den Rallye-Einsatz wurde zudem ein durchgehender Unterfahrschutz montiert. In den Türen kommt ein energieabsorbierendes Schaumelement zum Einsatz, wie es auch bei World Rallye Cars verwendet wird. Ein Überrolkäfig, eine große Lufthutze auf dem Dach und ein optionaler Scheinwerfer-Balken für die Motorhaube verwandeln den Straßensportler in einen reinrassigen Rennwagen.

Zukunft des Rallye-Porsche noch offen

Schon vor der Premiere bei der Rallye Deutschland hat die Studie reichlich Testkilometer gesammelt. Neben Romain Dumas waren auch die Werksfahrer Richard Lietz und Timo Bernhard in das Testprogramm eingebunden. Ob aus dem Einzelstück ein Kundensport-Modell wird, ist bei Porsche intern allerdings noch nicht entschieden.

„Wir freuen uns auf die Reaktionen aus der Rallyeszene zu unserer FIA R-GT Konzeptstudie“, erklärte Frank-Steffen Walliser, der Verantwortliche bei Porsche für Motorsport und GT-Fahrzeuge. „Ich kann nur jeden interessierten Fahrer und Teamchef einladen, sich unsere Rallye-Studie im Servicepark einmal aus der Nähe anzuschauen.“

„Unter Berücksichtigung dieser Reaktionen und des Kaufinteresses potenzieller Kunden werden wir dann bis Ende des Jahres entscheiden, ob wir mittelfristig auf Basis eines zukünftigen Porsche-Modells ein Wettbewerbsfahrzeug für den seriennahen Rallyesport entwickeln.“ Angeblich soll die Schwelle für eine Kleinserienfertigung bei 100 Vorbestellungen liegen.

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