"Die Höhle der Löwen"

VOX zeigt Zubehör für Auto und Motorrad

Calimoto Foto: Calimoto 13 Bilder

Das TV-Format „Die Höhle der Löwen“ des Fernsehsenders VOX präsentiert interessantes Zubehör für Motorrad- und Autobesitzer. Vom kurvenfindenden Navigationssystem für Motorradfahrer bis hin zu intelligenten Lenkrädern für Autos ist alles dabei.

Die VOX-Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ kann für Erfinder und Start-up-Gründer eine große Chance oder ein echtes Fiasko werden. Genau dann, wenn trotz toller Vorbereitung und Präsentation kein Deal zustande kommt. Es gibt aber noch einen Mittelweg...

Calimoto: Kein Deal aber dennoch empfehlenswert

Die drei Calimoto-Gründer Sebastian Dambeck, Hans Allenfort und Luca Osten wollten Anfang November 2018 einen Deal für 650 000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile – und gingen mit Nichts nach Hause. Und das, obwohl das extra für Motorradfahrer entwickelte Navigationssystem seit Mai 2016 „bereits über eine halbe Million Mal in 45 Ländern installiert wurde“, wie die Gründer verraten.

Calimoto Foto: Calimoto
Calimoto ist ein intelligentes Navigationssystem für Motorradfahrer.

Die App verspricht, mit wenigen Klicks die schönsten Strecken parat zu haben. Dabei spielen Faktoren wie Kurven- und Ampelaufkommen eine übergeordnete Rolle. Ebenso ist die App in der Lage eine kilometermäßig vorgegebene Rundtour in eine bestimmte Himmelsrichtung für eine bestimmte Zeit zu erstellen. Gleichzeitig zeigt die App alle relevanten POIs wie Tankstellen, Cafés oder Motorradtreffs an. Neben dem standarteingestellten Routingprofil „kurvig“ stehen noch „schnellster Weg“, „schnellster Weg ohne Autobahn“ und „super kurvig“ zur Wahl. Diese Profile können sowohl für die gesamte Route oder Streckenabschnitte bestimmt werden. Im Tourenbuch finden sich anschließend alle aufgezeichneten Daten wie Höhenmeter, Kurven, Geschwindigkeit und Schräglage, die dann mit anderen Motorradfahrern geteilt werden. Per Sprach-Navigation geht es durch ein kurvenreiches Wochenende.

Getaway will Parkraum schaffen

Als Edgar Scholler im April 2017 mit seiner Idee „Getaway“ vor die Jury trat ging es ihm, laut eigener Aussage, nicht primär um einen Deal, sondern vielmehr um die wertvolle Fernsehzeit. Der Deal würde spätestens nach der Show schon von ganz alleine kommen. Er sollte Recht behalten. Die 800.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile waren den Löwen zwar zu viel, doch wenige Wochen später klingelte sein Telefon und ein Sponsor war gefunden. Wer? Geheim.

Getaway Die Höhle der Löwen Foto: Getaway
Edgar Scholler wollte 800.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile bei "Die Höhle der Löwen". Der Deal kam nicht zustande.

Bei seiner Idee selbst geht es um die Vermietung des eigenen Autos. Denn „Dein Auto kostet Geld und steht täglich 23 Stunden ungenutzt rum. Lass es in der Zeit Geld verdienen“, lautet Edgar Schollers Aufforderung. Aktuell können in Berlin, Hamburg, Magdeburg und in Fürth private Autos ganz einfach per Smartphone-App ge- und vermietet werden. Nach Einbau des Getaway SafetyKits erhält der Vermieter eine persönliche Tankkarte. Ob der Vermieter oder Mieter tankt, spielt keine Rolle. Die Kraftstoffkosten sind im Mietpreis enthalten.

Der Mietpreis wird vom Vermieter pro Kilometer bestimmt. Bei 0,30 Cent pro Kilometer liegt der finale Kilometerpreis bei 56 Cent, da sowohl individuelle Versicherungskosten, als auch die Servicegebühr von Getaway hinzukommt. Bei längeren Fahrten erhält der Mieter ab dem 101. Kilometer einen Rabatt in Höhe von 25 Prozent. Wer unverbindlich prüfen lassen möchte, wie viel das eigene Auto monatlich verdienen kann, lädt sich lediglich die kostenlose Getaway-App auf sein Smartphone herunter.

CurveSYS räumte 300.000 Euro-Deal ab

CurveSYS Foto: CurveSYS
Auf dem Lenkrad lassen sich verschiedene Befehle konfigurieren, wie zum Beispiel das Entgegennehmen eines Anrufs oder das Abrufen eines Navigationsziels.

Denis Güzelocak und Stefan Weinzierl von CurveSYS ist in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ ein großer Stein vom Herzen gefallen. Denn Carsten Maschmeyer hat das Angebot für ihre Erfindung leicht modifiziert akzeptiert: 300.000 Euro für die beiden Gründer und 25,1 Prozent für Maschmeyer. Die Erfindung wirkt auf den ersten Blick erfolgversprechend und soll sogar Leben retten. Auf den zweiten Blick, wie sollte es bei einer Weltneuheit anders sein, wirft sie ein paar Fragen auf.

Im Kern ist das vorgestellte Produkt eine Nachrüst-Hülle fürs Lenkrad. Sensoren in einer 0,43 Millimeter dicken Folie „überwachen“ den Fahrer und sollen erkennen, wenn er in einen Sekundenschlaf fällt und ihn dann wecken. Gleichzeitig sollen die Sensoren beispielsweise einen Herzinfarkt erkennen und nach einem dadurch entstandenen Unfall einen Notruf absetzen, Standort und sogar Blutgruppe sowie den Namen des Verunfallten an die Rettungsstelle weiterleiten.

Intelligentes Lenkrad soll ab 299 Euro kosten

Zwei Modelle wollen die beiden Gründer in Zukunft anbieten, wie Denis Güzelocak verrät: „Zum einen kommunizieren wir im Automobilgeschäft grundsätzlich mit dem Fahrzeug direkt zum Beispiel über LIN Systeme. Im späteren Nachrüstgeschäft kommuniziert CurveSYS über eine Art Bluetooth, einen Transponder und einer Smartphone-App. Unser Fokus liegt aktuell sehr stark im direkten Geschäft mit den Automobilherstellern.“

Das CurveSYS-Paket für Automobilhersteller umfasst ein Lenkrad, eine Auswerteelektronik (optional CPU, CAN oder LIN BUS) und einen MINI PC oder Tablet, die alle kompatibel für Hersteller-Tests sein sollen. Der Nachrüst-Kit wird aus einem Design-Cover bestehen, in dem die Sensorik eingebettet ist – allerdings kein Lammfell, wie fälschlicherweise in der Sendung kommuniziert wurde. Die erste Generation wird rund 299 Euro inklusive eines 3-Jahresvertrages mit einem Mobilfunkanbieter kosten. Bei Bussen und Lkw wird der Nachrüstsatz etwas teurer ausfallen. „Wir sind aktuell auch in Gesprächen mit Versicherungen, sobald unsere Verhandlungen perfekt sind, werden zahlreiche Kunden bei ihrer neuen Kfz-Teilkaskoversicherung CurveSYS für ein Jahr zu ihrer Police gratis erhalten.“

Beheiz- und frei konfigurierbar

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Neben dem ständigen Aufmerksamkeits-Check soll das System noch weitere Fähigkeiten besitzen. So soll es bis zu vier verschiedene Funktionen per Gestensteuerung an das Fahrzeug weitergeben. Das Streichen über den oberen Rand des Lenkrads könnte zum Beispiel die Navigation aktiveren, ein zweifaches Antippen einen eingehenden Anruf entgegennehmen oder eine weitere Geste den Scheibenwischer aktivieren – auch mit Handschuhen. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, die Folie mit einer Heizspirale auszustatten.

Das System soll zudem in der Lage sein, den Autofahrer vor unabsichtlichen Gesten zu schützen, die zum Beispiel beim Umgreifen in einer Kurve vorkommen könnten. „Unsere Software misst unter anderem eine Historie über den Fahrer/in und vergleicht sie um Fehlbefehle zu vermeiden. Eine eigene Software misst hier kontinuierlich mit und agiert erst im Falle der sicheren kritischen Lage. Tagtägliche Manöver wie beispielsweise das Umgreifen an sich, sind dem System bekannt. Es wird auch nichts passieren, wenn der Fahrer/in Heavy Metal hört und auf das Lenkrad klopft.“ In der zweiten Generation des Lenkradsystems soll der Kunde sogar in der Lage sein, drei Zonen auf dem Sensor individuell zu belegen.                                        

Weiteres Autozubehör von „Die Höhle der Löwen“

Höhle der Löwen Autozubehör Foto: Amazon
Der Pannenfächer soll in Notsituationen helfen.

Ebenfalls aus „Die Höhle der Löwen“ bekannt ist der Pannenfächer. Der 50 Zentimeter lange, 14 Zentimeter breite und drei Zentimeter hohe Fächer beinhaltet fünf Hinweisschilder, auf denen jeweils zu lesen ist: Brauche Hilfe, Hilfe kommt, Achtung Unfall, Brauche Benzin und Brauche Diesel. Ein Erinnerungsbändchen mit dem Hinweis „Nicht vergessen!“, das per Klettverschluss am Lenkrad befestigt wird, weist den Fahrer vor dem Losfahren darauf hin, dass er den Fächer noch per Saugnäpfen auf dem Dach installiert hat – und er ihn besser wieder im Fahrzeug verstauen sollte.

Weiteres Gimmick aus der Sendung: Ein UV-Reparaturkleber namens Blufixx soll für unzählige Einsatzmöglichkeiten zu Hause, im Beruf, beim Hobby und auch beim Fahrzeug zu verwenden sein. So können Risse im Autoscheinwerfer mithilfe des lichthärtenden Spezialklebstoffs repariert werden. Das flüssige Gel lässt sich solange korrigieren, bis alles perfekt ist. Per Blaulicht wird das Geld ausgehärtet. Anschließend folgt eine Überarbeitung durch Abschleifen oder Lackieren. Der Blufixx ist kabellos und aufgrund seiner kompakten Maße leicht zu verstauen. Die Kundenrezensionen auf Amazon zeigen jedoch, dass er bei fast jedem zweiten Käufer die Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Dank Zubehör öffnet die Heckklappe automatisch

Höhle der Löwen Autozubehör Foto: Amazon
Per Knopfdruck die Heckklappe öffnen.

Wenig bis gar keine Bewertungen gibt es aktuell bei einem weiteren Amazon-Angebot, das aus „Die Höhle der Löwen“ bekannt wurde: Go Simply von GB Tuning. Die Technik soll mit dem Fahrzeugschlüssel die Heckklappe gänzlich öffnen – auch ohne elektrische Heckklappe. Das offene Geheimnis der Erfindung: Zwei Gasdruckdämpfer mit verbauten Federn drücken die Kofferraumklappe auf, sobald auf dem Fahrzeugschlüssel die Kofferraumentriegelung gedrückt wurde. Bislang steht dieses Zubehör für die Fahrzeuge Audi A4 B6, A4 B7 Avant, A4 B8, Avant und den VW Golf 7 Variant zur Verfügung.

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