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Lieferzeiten bei Neuwagen

Ein Jahr bis zur Auslieferung

Ein ganzes Jahr bis zur Auslieferung des neuen Autos? Leider keine Seltenheit. Wie lange Sie auf welches Modell warten müssen zeigen wir in der Bildergalerie.

In Zeiten von Same-Day-Delivery-Angeboten bei Online-Shops wirkt das Gebaren mancher Autohersteller sehr anachronistisch. Denn während man bei Amazon bis Zalando zügig seine bestellte Ware bekommt, dauert es bei so manchem Neuwagen ein Jahr, bis der Käufer die erste Runde um den Block drehen kann. Das zumindest zeigen die Daten der Online-Börse meinauto.de, die Lieferzeiten für auto motor und sport ausgewertet hat.

Beim Ford Mustang vergehen derzeit 36 Wochen bis zur Auslieferung. Wirft man ein Auge auf den kleinen Krawallbruder Ford Focus RS, der wie der Mustang mit dem bis zu 350 PS starken 2,3-Liter-Turbo zu haben ist, dann zeigt sich: Der Focus lässt wiederum ein Jahr auf sich warten.

Wie beliebt SUV derzeit sind, sieht man unter anderem bei Mercedes. Bei GLC, GLE und GLS liegen die Lieferzeiten zwischen einem knappen halben Jahr und 44 Wochen. Wer also im Januar bestellt, bekommt je nach Ausstattungswunsch erst im November die Schlüssel für seinen GLC überreicht. Aber auch Autos mit modernen Hybridkonzepten – wie der A3 e-tron – haben mit langen Lieferzeiten zu kämpfen. So müssen sich seine Käufer ein Dreivierteljahr gedulden. Und selbst bei den Volumenmodellen kann die Wartefrist bis zu vier Monate betragen.

Konkrete Termine fehlen oft

Ärgerlich ist es für Kunden, wenn Hersteller und Händler bei der Frage nach konkreten Übergabeterminen herumdrucksen. Denn halten sie ein Versprechen nicht ein, geraten sie in Verzug, und der Kunde hat die Möglichkeit, vom Kauf zurückzutreten.

Insbesondere exotische Ausstattungen, die die Lieferzeit oft verlängern, sind für Händler ein Risiko. Um dem zu entgehen, fügen die meisten in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen einen Passus ein, der es ihnen erlaubt, die unverbindliche Lieferfrist um sechs Wochen zu überziehen.

Erst wenn diese abgelaufen sind, kann der Kunde dem Verkäufer eine eigene Frist setzen. Dazu muss allerdings eine angemessene Zeit eingeräumt werden, üblich sind in der Branche zwei Wochen. Ist das Auto dann nicht da, kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Wichtig ist in jedem Fall, keine Formulierungen wie „baldmöglichst“ oder Ähnliches zu akzeptieren. Allerdings gilt immer der Grundsatz: Eine unverbindliche Zusage ist besser als gar keine. Denn im letzteren Fall hat man fast keine Handhabe, wenn das bestellte Auto nach einem Jahr noch nicht da ist.

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