Test: Sicherheitsgurt als Flaschenöffner

So geht's dem Kronkorken an den Kragen

Lifehack Flaschenöffner Gurt Foto: Patrick Lang 5 Bilder

Plötzlichen Durst am Steuer und keinen Flaschenöffner dabei? Die Gurt-Schließe soll helfen. Doch was taugt dieser Lifehack wirklich für den Autofahrer-Alltag? Wir haben es getestet.

Autofahrer stören sich an vielen Kleinigkeiten. Doch kluge Köpfe finden clevere Lösungen: Die Lifehacks. Wir testen, was die Tricks wirklich taugen und checken Kosten, Aufwand und Nutzwert. Dieses Mal stellen wir uns einem existenziellen Problem: Durst.

Gurtschloss als Flaschenöffner

Auch der abgebrühteste Autofahrer muss zwischendurch mal was trinken. Was aber, wenn die Cola aus der Glasflasche nunmal am besten schmeckt und kein Flaschenöffner in Reichweite ist? Nunja, erfahrene Flaschenöffner finden in ihrer direkten Umgebung vermutlich zwischen 15 und 40 Möglichkeiten, einen Kronkorken loszuwerden. Aber das kann nicht jeder. An welche Stelle im Auto wenden wir uns also? An das Gurtschloss natürlich. Das ist stabil, nicht kratzempfindlich und auf jeden Fall immer an Bord.

Gurt als Flaschenöffner benutzen

Im Netz kursieren Bilder vom Öffnen einer Flasche mit dem Gurtschloss, indem der Korken in die Aussparung in der Mitte platziert wird. Das ist schon eher was für Könner und erfordert eine Menge Fingerspitzengefühl. Generell will aber gesagt sein: Diese Technik scheidet beim Fahren ohnehin aus, denn das Abschnallen von Fahrer oder Beifahrer ist im laufenden Betrieb nicht zu empfehlen. Funktioniert hat am Ende ein einfacher Hebel nach dem Feuerzeug-Vorbild. Doch auch das scheidet während des Fahrens aus, denn hier müssten beide Hände vom Steuer genommen werden.

Unser Praxistipp? Flaschen mit Schraubverschluss einpacken, dann spart man sich die Misere. Wer doch die Gurt-Schließe bemühen muss, weil er als Nichtraucher kein Feuerzeug in der Hosentasche findet, sollte unbedingt rechts ranfahren.

Bewertung Lifehack Flaschenöffner NEU Foto: Patrick Lang
Kosten tut´s ja nix extra und es macht auch keinen großen Aufwand. Aber mal ehrlich: Wer hat denn Flaschen mit Kronkorken im Auto?

Fazit

Was also haben wir bei dem Test herausgefunden? Beim Preis schneidet der Gurt als Flaschenöffner natürlich sehr gut ab, denn er verursacht keine Extra-Kosten. Auch in puncto Aufwand schaut’s gut aus, denn mit einem Handgriff (bei mangelndem Talent kommt noch ein bisschen Übungszeit dazu), ist die Sache erledigt. Nur der Nutzwert ist indes überschaubar. Denn: Kronkorken-Flaschen im Auto sind eher die Seltenheit und selbst im Falle eines Falles löst beispielsweise ein Feuerzeug das Problem schneller. Wer den Gurt bemühen möchte, muss dazu schon anhalten. Für Freunde von Picknicks im Auto dann also doch eine Empfehlung.

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