Häufige Fehler im Umgang mit Autoreifen

Ursachen und Folgen von Reifenschäden

Reifenschäden entstehen häufig durch Anwendungsfehler. 25 Bilder

Reifenschäden sind nur selten auf den Hersteller zurückzuführen. Häufig werden Sie vom Autofahrer verursacht. Welche Fehler im Umgang mit Reifen zu Vorbeschädigungen führen, die nicht selten in einer Reifenpanne enden, lesen Sie im Folgenden.

Autoreifen haben eine hohe sicherheitsrelevante Bedeutung und sollten dementsprechend umsichtig behandelt werden. Doch nicht jeder Autofahrer scheint sich daran zu halten: Laut ADAC kommt es jährlich zu etwa drei Millionen Reifenpannen in Deutschland, die in der Regel nicht auf Fehler in der Herstellung zurückzuführen sind. Viel häufiger gehen Reifenschäden auf eine äußere Einwirkung oder auf einen Anwendungsfehler zurück.


Reifenschäden durch Fremdkörper oder Bordsteinparken

Schnell entstehen Reifenschäden durch das Fahren über einen spitzen Gegenstand, zum Beispiel einen Nagel oder eine Scherbe, der sich durch das Gummi des Reifens schneiden kann. Eingedrungene Fremdkörper können dazu führen, dass der Reifen entweder schlagartig oder langsam die Luft verliert. Ist dies der Fall, müssen Sie den Reifen unbedingt ersetzen. Aber selbst wenn keine Luft entweicht, kann Feuchtigkeit durch Risse oder Schnitte im Gummi eindringen, eine Rostbildung der Stahldrähte begünstigen und den Reifen so von innen beschädigen.

Auch das Borsteinparken ist eine häufige Ursache von Reifenschäden, doch macht es sich nur schleichend bemerkbar. Sie sollten Bordsteinkanten nach Möglichkeit nur langsam und im rechten Winkel überfahren und es vermeiden, die Reifen beim Parken an der Bordsteinkante zu quetschen. Sofern Sie mit einer Autoseite auf dem Bordstein parken, sollten Sie sicherstellen, dass immer die ganze Lauffläche des Reifens auf dem Bordstein aufliegt.

Anwendungsfehler und ihre Folgen

Weitere Ursachen für Reifenschäden sind Anwendungsfehler, zum Beispiel mit zu niedrigem Luftdruck fahren. Dadurch überhitzt der Reifen – im schlimmsten Fall droht er zu platzen. Aber selbst wenn der Ernstfall nicht eintritt, nimmt der Reifen auf Dauer Schaden und verschleißt deutlich schneller als bei Einhaltung des geforderten Luftdrucks.

Ein anderer Anwendungsfehler, den es zu verhindern gilt, ist eine falsche Lagerung. Denn Reifenschäden drohen auch, wenn Sie Pneus an warmen, feuchten und hellen Orten lagern. Dann kann das Gummi verhärten und spröde werden, was die Fahreigenschaften enorm beeinträchtigt. Kommen Reifen zudem mit Lösungsmitteln in Kontakt, greifen diese das Material an. Um Reifenpannen vorzubeugen, sollten Sie Reifen bei Nichtgebrauch also auch optimal lagern.

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