24h-RC-Rennen

Regenschlacht in Andernach

Foto: SB-Medien 36 Bilder

Rennsportaction im kleinen Maßstab bekamen RC-Car Fans am vergangenen Wochenende (13.9.- 14.9.) in Andernach geboten. Das 9. internationale 24h-Rennen stand auf dem Programm und auch auto-motor-und-sport.de war mit einem Boliden am Start.

Ein 24h-Rennen in der Eifel ohne Regen? Geht nicht! Und so öffnete der Himmel auch für die kleinen Racer seine Schleusen. Nachdem die 21 Rennboliden im Porsche-Design zu Wasser gelassen wurden, konnte das Rennen pünktlich um 13.15 Uhr gestartet werden. Gut sichtbar von der Pole Position ging der 997 GT3 im grün-gelben Manthey Design vom Team auto-motor-und-sport.de mit Daniel Bratzler an der Fernsteuerung auf die 24 Stunden-Hatz.

Die Feuchtigkeit sorgte nicht nur für wenig Grip und einige Kollisionen auf der Strecke, sie bereitete auch der Elektronik der kleinen ferngesteuerten Renner einige Probleme. Erst gegen 17.30 Uhr trocknete die Strecke allmählich ab und die Rundenzeiten fielen von 28 auf 24 Sekunden.

Technische Probleme

Ausgerechnet als sich die Bedingungen verbesserten, musste Teamchef Stefan Baldauf unseren Porsche zum unplanmäßigen Stopp in die Box rufen. Ein technisches Problem mit der Servolenkung kostete das ams-Team mehrere Minuten. Vom aussichtsreichen fünften Platz fiel der gelbe Porsche in der Gesamtwertung zurück bis auf Rang zwölf.

Dann ging es in die lange Nacht. Dank modernster Beleuchtungstechnik am Fahrzeug verlor das Team den kleinen Racer auf der 250 Meter langen Strecke im Andernacher Motodrom nicht aus den Augen. Trotzdem blieben Unfälle und Kollisionen nicht aus.Mit den ersten Sonnenstrahlen am Morgen zeigten sich an fast allen Autos deutliche Kampfspuren.

Aufholjagd in der Nacht

Trotz Müdigkeit und Feindkontakt kämpfte sich das Team von auto-motor-und-sport.de in der Früh bis auf Rang acht nach vorne. Auch durch Risse im Frontbereich und einem losen Heckspoiler ließ sich die Mannschaft in ihrer Aufholjagd nicht bremsen. Der Lohn: Am Vormittag belegte das Team sogar Rang sechs.

Erst 40 Minuten vor Rennende musste man das Fahrzeug vom Team Ackermann Racing vorbeiziehen lassen, so dass der etwas lädierte knallgelbe Porsche am Ende auf Rang sieben über die Ziellinie rollte. Nicht vergessen wollen wir natürlich den Gesamtsieger: Das Siegerteam "Ost 1" legte in den 24 Stunden eine Distanz von rund 800 Kilometern zurück.

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