Abseits der Touristenströme

Die Inn-Salzach-Route

Entlang der oberbayerischen Seen und der Schlösser Ludwigs des II. gibt es vor allem für den beschaulich reisenden Oldtimerfahrer schöne Nebenstrecken.

Im dünn besiedelten und landschaftlich ungeheuer reizvollen Freistaat lassen sie sich zu einer erholsamen und spannenden Ausfahrt addieren.

Durchs Inntal hinab zum malerischen Wasserburg

Mein Tipp ist die Inn-Salzach-Route im nördlichen Chiemgau - fern der ausgefahrenen Marschroute amerikanischer und japanischer Bayern-Fans. Gestartet wird von München aus. Über die B‑304 gelangt man nach Ebersberg und spürt dort schon etwas von der Weite des ländlichen Raums. Sanfte bewaldete Hügel, Zwiebelkirchtürme am Horizont und saftige Wiesen wechseln einander ab. Im Süden grüßt aus der Ferne der Alpenkamm, vor allem bei Fön.

Es lohnt sich, die B 304 zu verlassen, hinunter ins Inntal zu fahren und das malerische Wasserburg zu besuchen. Die einst reiche Handelsstadt liegt auf einer Halbinsel und sorgt beim Besucher für italienische Momente. Prächtig ist die Kulisse an der Innpromenade mit dem grandiosen Brucktor als Blickfang, durch das einst die Salzstraße führte.

Wege, die süchtig machen

Von Wasserburg aus geht es über eine schmale kurvenreiche Landstraße - ein Hochgenuss für ambitionierte Fahrer - Richtung Mühldorf nach Kraiburg am Inn. Das kleine Städtchen imponiert mit seinen barocken Bauwerken. Obing über Taufkirchen und Schnaitsee ist das nächste Ziel, zu dem verschlungene Kreisstraßenpfade führen, die suchtgefährdend wirken.

Da fällt das Anhalten vor dem Gasthof Post in Obing schwer – obwohl dort eine Schmankerlküche lockt. Durch dichte Wälder führt die Route über eine Allee zum Kloster Seeon, von dort aus über eine schmale Nebenstrecke mit steilen Passagen nach Altenmarkt. Dann geht es über die B‑299 durch das Alztal über Trostberg und Garching nach Burghausen an der Salzach.

Diese Stadt hat zwei Gesichter, eine oben gelegene Neustadt im sachlichen Stil der sechziger Jahre und den wunderbaren historischen Ortskern am Fluss zu Füßen einer riesigen 1,1 Kilometer langen Burg, auf der alljährlich die Jazz-Festspiele stattfinden.

Shopping in Traunstein

Nach Burghausen folgen wir ein Stück der B‑20, um dann hinter Tittmoning erneut ein Labyrinth von Nebenstrecken zu erobern, die über zahllose, winzige Ortschaften zum Tachinger und zum Waginger See führen. Hier ist Rasten, Wandern und bei heißem Wetter auch Baden angesagt.

Traunstein, die nächste Station, empfiehlt sich für die mitreisende Dame als gut sortierte Einkaufsstadt. Ab Chieming haben wir den Chiemsee mit seinen Schwärmen von weißen Segelbooten stets vor uns liegen, steigen dann in Prien aufs Schiff um, das uns zum Ludwig-Schloss Herrenchiemsee bringt.

Ein Besuch des EFA-Automuseums Amerang südlich von Wasserburg setzt den Schlussakkord dieser Harmonie-Tour. Mehr Wissenswertes unterwww.Chiemgau.de

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