Peter Meyer ADAC

ADAC

Präsident verspricht Aufklärung

Der Automobilclub ADAC will nach der Manipulation seiner Leserwahl "Lieblingsautos der Deutschen 2014" umfassend aufklären.

ADAC-Präsident Peter Meyer hat am Mittwoch (22.1.2014) ein Reformprogramm versprochen. Er werde auf der Hauptversammlung  im Mai in Saarbrücken Vorschläge unterbreiten, "die dauerhaft für mehr Offenheit, höhere Transparenz und direktere Mitgliedereinbindung sorgen sollen. " Für diesen Prozess so Meyer brauche und nehme sich der ADAC die erforderliche Zeit, Gründlichkeit, Sorgfalt und sicherlich auch externen Rat, um auf die berechtigten Kritikpunkte der öffentlichen Diskussion angemessen zu reagieren.

ADAC will mit Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten

Bereits am Dienstag (21.1.) hat der Automobilclub der Staatsanwaltschaft München seine Zusammenarbeit bei der Aufklärung der manipulierten Publikumswahl "Lieblingsauto der Deutschen" angeboten. Einen Tag zuvor kündigte der ADAC auch aufgrund des öffentlichen Drucks nicht nur erstmalig umfassende Aufklärung in dem Manipulationsfall an, sondern entschuldigte sich auch gleichzeitig für die "überzogenen Medienkritik" insbesondere in Richtung der Süddeutschen Zeitung, die den Skandal öffentlich machte.

Am 19.1. wurde Michael Ramstetter, Kommunikationschef und Chefredakteur der Mitgliederzeitschrift "ADAC Motorwelt" von seinen Aufgaben entbunden. Er hatte die Zahlen der Leserwahl "Gelber Engel" deutlich nach oben korrigiert. Laut "Süddeutscher Zeitung" vom 14.1.2014 erhielt das Gewinnerauto, der VW Golf, lediglich 3.409 Stimmen, intern kommuniziert wurden 34.299 Stimmen.

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