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Alle Vans in Deutschland

Viel Platz kann nie schaden

Bei Familien sind sie genauso beliebt wie bei Freizeitsportlern oder Hobby-Spediteuren, denn Vans verbinden viel Platz für Mensch und Gepäck mit hoher Flexibilität. Die Markt-Übersicht zeigt das aktuelle Angebot mit allen Modellvarianten.

Wer auf gleicher Grundfläche mehr Platz schaffen will, muss in die Höhe bauen - das ist bei Autos nicht anders als bei Immobilien. Allerdings begann diese Idee sich bei Pkw erst Mitte der achtziger Jahre durchzusetzen und sich als Van-Segment zu etablieren. Manche Protagonisten der ersten Stunde wie der Chrysler Voyager (heute Lancia) oder der Renault Espace sind in aktueller Generation noch immer im Angebot, wenngleich beide heute auf dem deutschen Markt nur noch eine Nebenrolle spielen.

Mittlerweile hat sich das Interesse bei den Vans hin zu kompakteren und günstigeren Modellen verlagert. Hier führt seit Jahren der VW Touran die Verkaufszahlen an, wenngleich er 2012 von der Mercedes B-Klasse von der Spitze verdrängt wurde. Die beschränkt sich zwar noch auf maximal fünf Sitzplätze, doch eine längere Ausführung mit optional dritter Sitzreihe befindet sich in Vorbereitung und wird 2014 erwartet.

Hochdachkombis sind preiswerter

Die jüngsten Van-Neuheiten erschienen in der Vier-Meter-Klasse. Ende letzten Jahres brachten Fiat 500L und Ford B-Max frischen Wind in den Kreis der kleinsten Vans - der Ford mit neuartigen Schiebetüren, der Fiat mit originellem Design.

Als preiswerte Alternativen gewinnen Hochdachkombis weiter an Bedeutung. Renault hat diese vom Kleintransporter abgeleitete Spezies mit dem Kangoo auch für Pkw-Käufer salonfähig gemacht. Auf deren Bedürfnisse abgestimmte Ausführungen bieten mehr Kom-fort als nur eine Rückbank und verglaste Seitenteile. Schiebetüren sind ohnehin an Bord.

Die andere Möglichkeit, besonders preisgünstig Van zu fahren, bietet Dacia. Die rumänische Renault-Tochter führt seit Sommer den Lodgy im Programm, der markenüblich deutlich weniger kostet als Konkurrenzmodelle vergleichbarer Größe. Die Muttermarke Renault zählt dagegen zu den Vollsortimentern. Sie ist nicht nur in sämtlichen Van-Segmenten vertreten, sondern bietet alle Modelle auch als verlängerte Version an.

Obwohl bei Weitem nicht alle Hersteller einen Van im Programm führen, können Interessenten aus einem breiten Angebot mit Allrad-, Erdgas- und sogar Hybridantrieb wählen. Nur einen Sportler wie einst den Opel Zafira OPC gibt es heute nur noch gebraucht.

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