Aston Martin-Versteigerung von Bonhams

Schnäppchen - Aston Martin für 18.211 Euro

Aston Martin DB2 Team Car Foto: Bonhams 35 Bilder

"Aston Martin and Related Automobilia"-Versteigerung: Das Auktionshaus Bonhams meldet ein herausragendes Ergebnis seiner Aston Martin-Auktion. Highlights waren ein Werksrennwagen, ein Scheunenfund-DB4, James Bonds V8-Coupé aus dem 007-Streifen "Der Hauch des Todes" und ein Aston Martin, der 1952 bei der Targa-Florio startete.

Wer sich für einen aktuellen Aston Martin interessiert, muss mindestens 115.150 Euro für einen Aston Martin V8 Vantage anlegen. Dass man auch deutlich günstiger einen der edlen Briten erstehen kann, zeigte am 22. Mai die Bonhams Auktion "Aston Martin and Related Automobilia" in Newport Pagnell. 47 Fahrzeuge und 231 Automobilia wurden versteigert.

Aston Martin zum Preis eines Fiat 500 Abarth

Den günstigsten Aston Martin gab es für 18.211 Euro, ein 1991er Virage Coupé in der Farbe Cornish Silber (Lot 302). Der neue Eigner kommt zum Preis eines Fiat 500 in Abarth-Version in den Genuss des 5,3-Liter-V8 mit 330 PS. Der asiatische Vorbesitzer passte den Wagen mit einem größeren Kühler und einer Wasserpumpe mit höherer Förderleistung an die Temperaturen in Hong Kong an.

Mr. Beans Aston Martin Virage bleibt hinter den Erwartungen zurück

Der Komiker und TV-Star Rowan Atkinson, besser bekannt als Mr. Bean, ist für seinen exklusiven Automobilgeschmack bekannt. Bei der Bonhams-Auktion in Newport kam ein 1990er Aston Martin Virage Coupé aus seinem Vorbesitz unter den Hammer. Das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer 50010 ist durchaus ein interessantes Objekt: Es ist das 11. gebaute Virage Coupé und eines von nur etwa 50 Exemplaren mit einem ZF-Fünfganggetriebe. 1990 an Atkinson ausgeliefert wurde es 1998 an den zweiten Besitzer verkauft, der rund 45.000 Pfund in das Auto investierte. Das hat sich in diesem Fall nicht ausgezahlt, der Aston Martin Virage mit Losnummer 329 erzielte nur 18.400 Pfund.

Das teuerste Auto der Auktion: Aston Martin-Werksrennwagen

Stirling Moss, Rob Walker, Peter Collins, Roy Salvadori, Tony Rolt, Lance Macklin, George Abecassis und Eric Thompson - bekannte Rennfahrer, die eines gemeinsam haben: Sie starteten alle auf dem "VMF 65", einem 1950er Aston Martin DB2 Team Car (Lot 328). Nicht zuletzt diese mit Prominenten gespickte Historie des Werksrennwagens trieb die Gebote in die Höhe. Erst jenseits der 600.000 Euro (513.000 Pfund) war Schluss. Das Estimate lag bei 380.000 bis 440.000 Pfund.

In ähnliche Preisregionen stieß Lot 314, ein 1959er Aston Martin DB4-Prototyp, vor. Das Design Project namens "DP2155" erzielte 485.500 Pfund (568.000 Euro).

Bieterschlacht um Scheunenfund - Aston Martin DB4

Die Überraschung der Auktion war die Bieterschlacht um Losnummer 308, einen Scheunenfund. Der 1968er Aston Martin DB6 Vantage befand sich seit 1970 im Besitz einer Familie und wurde mit 20.000 bis 30.000 Pfund veranschlagt. Neun Telefonbieter, fünf abwesende und fünf Bieter im Auktionssaal trieben den Preis allerdings schnell in den sechsstelligen Bereich, erst bei 124.700 Pfund fiel der Hammer.

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