Automarkt-Liberalisierung Kuba

Nur 54 Autos in 6 Monaten

David Coulthard - Red Bull Classic-Cars in Kuba - 2013 Foto: Red Bull 56 Bilder

Seit dem 1. Januar 2014 ist auf Kuba das über Jahrzehnte geltende Verbot für den freien Import und Handel von Neu- und Gebrauchtwagen aufgehoben. Ein Kaufboom blieb aber aus. In sechs Monaten fanden nur 54 Autos ihren Weg auf die Karibik-Insel.

Kuba hatte kurz nach der Revolution von 1959 den freien Autohandel verboten. Seit Jahresbegin dürfen Kubaner im Zuge einer Marktliberalisierung theoretisch wieder importierte Neu- und Gebrauchtwagen erwerben. In der Praxis machen aber Sonderabgaben, Steuern und Zuschläge Autos bis zu achtmal teurer als in Europa.

940.000 Euro für 54 Fahrzeuge

Die kubanische Regierung verlangt zwischen 500 und 800 % Aufschlag auf den Kaufpreis, hinzu kommen 75 % Sondersteuer sowie zehn % Umsatzsteuer. Entsprechend entschwinden importierte Neu- und Gebrauchtwagen in Preisregionen, die sich kaum ein Kubaner leisten kann.

So konnten die elf kubanischen Autohändler in den ersten sechs Monaten gerade einmal 50 Autos und vier Motorräder an den Mann bringen. Alle 54 Fahrzeuge kosteten umgerechnet rund 940.000 Euro. Das macht im Durchschnitt 21.000 Euro pro Fahrzeug, wobei es sich bei den meisten Modellen um Gebrauchtfahrzeuge handelt.

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