Chevrolet Corvette

Lebensspender für Supersportwagen-Träume

Bertone Mantide Foto: Bertone 106 Bilder

Die Corvette bietet Power im Überfluss, eine überschaubare Technik und vor allem eine selbstragende Rückgratplattform. Sie ist damit das ideale Antriebs- und Technik-Spenderfahrzeug für diverse Automobilträume.

Seit 1953 schreibt die Corvette über sechs Generationen eine ureigene US-amerikanische Sportwagengeschichte fort. Bislang sind rund 1,5 Millionen Exemplare des US-Sportlers vom Band gelaufen.

Corvette-Motor als beliebte Antriebsquelle

Dem schwächlichen Sechszylinder der ersten Modelljahre folgte bereits 1955 die erste Corvette mit V8-Triebsatz. Von da an stieg das Interesse an der Corvette sowie sukzessive deren Leistung. Der Hubraum legte über die Jahre auf bis zu 7,4 Liter in der Corvette C3  und auf bis zu 647 PS in der aktuellen Corvette ZR1 zu.

Kein Wunder, dass die Corvette-Aggregate auch bei anderen Autobauern hoch im Kurs standen. So bedienten sich innerhalb des GM-Konzerns unter anderem immer wieder Chevrolet-Modelle, aber auch Vauxhall und Holden der V8-Small Blocks aus Detroit. Aber auch zahlreiche kleine Automanufakturen griffen auf die Antriebstechnik aus dem US-Sportler zurück. So konnte man Corvette V8-Triebwerke - serienmäßig, aufgebohrt und aufgeladen - beispielsweise in Modellen von Marcos, Mosler, Bizzarini oder dem Schweizer Supersportler Weber F1 finden. Auch der Ultima GT-R aus England, der Irmscher GT i40 aus dem schwäbischen Winnenden oder auch die jüngste Auflage der AC Cobra setzen auf Corvette-V8-Power.

Komplette Plattform als Supersportwagen-Basis

Andere gingen gleich einen Schritt weiter und übernahmen von der Corvette deren komplettes Chassis - eine selbsttragende Rückgratkonstruktion, wie sie auch schon den VW Käfer als Umbauplattform begehrt machte - das sich leicht von der Kunststoffkarosse trennen lässt.

Jüngstes Beispiel für einen Sportwagentraum auf Corvette-Basis bildet der Bertone Mantide, der auf der Auto Show in Shanghai debütierte. Corvette-Technik verbirgt sich auch unter dem Kohlefaserkleid des Castagna Aznom oder unter der Hülle des afrikanischen Sportwagens Zagato Penara Z-One. Reichlich Corvette-Gene trägt auch der Spadaconcept Codatronca, der Cheeta oder der Corvette-Traum von Ugur Sahin. Ein besonderes Highlight auf Corvette-Basis bildete auch das Holden Conceptcar Efijy.

Aktuelle Technik im Retro-Look

Und wer die Corvette am liebsten als Corvette hat, der kann sich beispielsweise bei der US-Firma CRC auf die aktuellen Technik das Karosseriekleid der frühen Corvette-Jahre schneidern lassen oder mit der Rossi 66 ebenfalls eine moderne Corvette im Retro-Look ordern.

Und damit sind vermutlich noch nicht alle Sportwagenträume rund um die Corvette ausgeträumt. Die siebte Generation der Corvette kommt und mit ihr auch weitere Inspirationen für Individualisten.

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