Einparkassistent im Test

Kleinste Lücken schafft nur der Mensch

Skoda Superb Combi Foto: Hans-Dieter Seufert

Autofahrer, die auf einen Einparkassistenten vertrauen, dürfen sich auch bei engen Parklücken auf die Zuverlässigkeit des Systems verlassen. Nach einem Praxistest von auto motor und sport parken die Assistenten teilweise sogar in Parklücken ein, die offiziell als zu klein gelten.

Getestet wurden die Einparkassistenten des BMW 5er , Mercedes CLS, Skoda Superb und VW Sharan. Alle vier Modelle messen mehr als 4,80 Meter, der CLS sogar mehr als 4,90 Meter.

Alle vier Testkandidaten schaffen die 5,80-Meter-Lücke

Alle vier Assistenten mussten das Auto in eine parallel zur Fahrbahn liegende Lücke einparken. Die Sieben-Meter-Situation meistern alle vier Testfahrzeug ohne Probleme. Auch 5,8 Meter große Parklücke schaffen alle Systeme, obwohl die Lücke offiziell für den Mercedes um 40 Zentimeter zu kurz ist. 

Laut Bedienungsanleitung braucht der Mercedes CLS 1,30 Meter zum Rangieren. Deutlich weniger ist bei den Modellen von VW und Skoda mit 80 Zentimetern vorgeschrieben. Dem BMW reichen 1,20 Meter.

VW mit Parkrempler

Alle Systeme warnen rechtzeitig vor einem Hindernis vorne oder hinten. Nur der VW nimmt mit dem fremden Stoßfänger leichten Kontakt auf, der aber folgenlos bleibt. Der VW Sharan schafft sogar das Einparken in eine nur 5,60 Meter lange Bucht. BMW, Mercedes und Skoda verweigern das Parken in die 5,60-Meter-Bucht, lassen sich aber per Hand einparken. Testsieger ist jedoch der Mensch: Er ist der Einzige, der die Autos auch noch in eine 5,50 Meter kurze Lücke einparken kann.

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