Toyota GT86 am Polarkreis, Finnland. Leseraktion Toyota
Toyota GT86 am Polarkreis, Finnland. Leseraktion
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Toyota GT86 am Polarkreis, Finnland. Leseraktion 21 Bilder

Die auto motor und sport Leser-Test-Drive Aktion

Driften mit dem Toyota GT86 am Polarkreis

1.000 Pferde aus einem Supra-Sechszylinder, sechs Hunde, zwei Gewinner und drei Tage mit dem neuen Toyota GT86 am Polarkreis. Im Januar. In Finnland. Sehr cool.

Fredric Aasbo weiß, was er tut. Es fühlt sich nur nicht so an. Es fühlt sich an, als hätte er nicht alle Tassen im Schrank. Es ist stockfinster, auf der Straße liegt der Schnee, links und rechts stehen dicht an dicht die Bäume, und der Typ am Lenkrad schreit aus dem Helm herüber: "Okay, let’s go!"

Dann legt er los. Erster Gang, klack, zweiter Gang, klack, dritter, und die Birken und die Fichten fliegen dicht am Auto vorbei, 100, 120, 140, da lupft er das Gas, kurz nur hört der Motor auf zu schreien, dann strahlen die Scheinwerfer quer zur Fahrtrichtung in den Wald, und der Toyota schießt mit der Seite voran auf eine Schneewand zu, um sich ganz knapp nur vor dem Einschlag zu fangen und mit einem energischen Heckschwenk die Richtung zu wechseln. Weiter.So also fühlt sich das an, als Beifahrer mit dem Drift-Weltmeister des vorvergangenen Jahres eine Runde auf dem verschneiten Testgelände in der Nähe von Rovaniemi zu drehen. "Ich versuche zu kontrollieren", sagt der junge Norweger, "was man kontrollieren kann. Es ist verrückt, ja, aber es macht großen Spaß." Dem ist nicht zu widersprechen.

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Toyota
Auf dem verschneiten Testgelände in Finnland konnten unsere Gewinner den neuen Toyota GT86 ausgiebig kennenlernen.

Drift Car und Eisbad

Macht auch keiner, der aus Freds 1.000 PS starkem Drift Car auf Basis eines Toyota GT86 klettert. Wer noch was sagen kann, sagt "mega" oder "Hammer" oder "Wahnsinn". Dirk Huber aus Köln sagt: "Irre, wirklich irre." Tobias Gärtner sagt: "Krass, einfach unfassbar. Da weiß man, dass man an seinen fahrerischen Fähigkeiten noch ein bisschen was tun kann." Die beiden waren als Gewinner des Lesertestdrive von auto motor und sport und Toyota nach Finnland geflogen, um nach einem gemütlichen Abend in Helsinki den frisch überarbeiteten Toyota GT86 am Polarkreis kennenzulernen. Aber nicht nur den, auch sich selbst. Zum Beispiel nach dem Saunagang bei einem Bad in einem See mitten im Nirgendwo von Lappland. Wassertemperatur: drei Grad. "Hinterher fühlt es sich an", sagt Dirk Huber, "wie tausend Nadeln. Deine ganze Haut prickelt." Sie prickelt noch, als er und Tobias Gärtner ihr Hotel für die folgende Nacht erreichen. Das Thermometer ist zwischenzeitlich auf minus 15 Grad gefallen, eher mild also für diese Gegend im Januar, und das ist deshalb von Belang, weil es im Arctic Snow Hotel in Sinettä keine Heizung gibt, zumindest nicht in den Zimmern, denn die sind aus Schnee und Eis gebaut. Na dann, gute Nacht im Daunenschlafsack. Hatten die beiden. Und am gesamten nächsten Tag die Gelegenheit, dem neuen Toyota GT86 richtig auf den Zahn zu fühlen.

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Unter der Haube des GT86 von Frederic Aasbo steckt ein Supra-Sechszylinder, welcher sagenhafte 1.000 PS leistet.

Testgelände und Wildnis

Zuerst auf den verschneiten finnischen Straßen, dann auf einem abgesperrten Testgelände mit Drift-Areal, Slalom-Parcours und Handling-Kurs. "Selbst auf dem Track durch die Dunkelheit zu fahren, das war schon abenteuerlich", sagt Tobias nach einer Handling-Runde. "Aber das Auto ist toll zu beherrschen, das Fahrwerk, das Lenkverhalten, da traust du dich mit jedem Mal mehr." Nur nicht so viel wie Fredric Aasbo. Aber der hat neben mehr Übung ja auch 1.000 PS aus einem Supra-Sechszylinder in seinem GT86. Was er aber nicht hatte, war das Highlight des nächsten Morgens. Gerade als gegen zehn der Himmel seine Farbe von Grau nach Rosa nach Blau wechselte, zog es Tobias und Dirk hinter einem Guide durch die arktische Wildnis. Nicht mit 1.000 PS. Sondern mit sechs Huskys vor einem Hundeschlitten.

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