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Haima Modellpalette (China)
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Haima Modellpalette (China) 39 Bilder

Haima - Portrait eines chinesischen Autoherstellers

Der chinesische Mazda-Ableger

Die chinesische Automarke Haima ging aus der Kooperation von Hainan Automotive und Mazda hervor. Seit 1998 untersteht Haima dem chinesischen FAW-Konzern (First Automotive Works). Die aktuelle Modellpalette baut größtenteils auf Mazda-Plattformen auf.

FAW und Mazda pflegten zum Zeitpunkt der Haima-Übernahme durch FAW bereits eine langjährige Kooperation. FAW Haima Automotive, so der vollständige Firmenname, hat seinen Hauptsitz in Haikou City. Das Unternehmen beschäftigt 3.000 Menschen, die Fabrik ist auf eine jährliche Kapazität von 150.000 Einheiten ausgelegt. Haima Automobile verfügt seit Oktober 2006 über eine eigene Motorenfabrik, in der pro Jahr bis zu 225.000 Triebwerke hergestellt werden können. Aktuell laufen in den Produktionshallen 1,6-, 1,8- sowie Zweiliter-Triebwerke vom Band.

Haima bietet die komplette Modellpalette vom Kleinwagen bis zum SUV

Das erste Haima-Modell war der HX6380 aus dem Jahre 1991. Von 1992 bis 2006 kooperierte Haima eng mit dem japanischen Autohersteller Mazda. Aus dieser Liaison ging im Jahr 2000 der Haima Premacy hervor, ein Lizenzbau des Mazda Premacy. Dieser wurde in China zu einem wahren Verkaufsschlager: 2005 erreichte der Haima Premacy 80 Prozent der Verkäufe im Segment der Vans auf dem chinesischen Markt. Aktuell läuft dieses Modell unter dem Namen Haima Freema. Den Freema bietet Haima ausschließlich mit einem selbst entwickelten, 1,8-Liter großen und 122 PS starken 1,8-Liter-Benziner an. Der Kunde hat die Wahl zwischen einem manuellen Fünfganggetriebe und einer Viergang-Automatik.

Am 18. Juli 2002 brachte Haima mit dem Family einen weiteren Mazda-Lizenzbau auf den Markt. Die Mittelklasse-Limousine basiert auf dem Mazda 323. Beim Antrieb hat der Kunde die Wahl zwischen zwei 1,6-Liter-Benzinern mit 96 und 100 PS. Das etwas schwächere der beiden Triebwerke ist dabei das modernere, beide Motoren verfügen über die EU3-Abgasnorm.

Auch nach dem offiziellen Ende der Kooperation mit Mazda ist die Verwandtschaft zu den Mazda-Modellen unübersehbar. Der aktuelle Haima3 ist dem Mazda3 wie aus dem Gesicht geschnitten. Die 4,47 Meter lange Limousine ist nur mit dem 122 PS starken 1,8-Liter-Motor aus eigener Produktion erhältlich, der die EU4-Norm erfüllen soll.

Darüber hinaus bietet Haima den 3 auch in einer 4,34 Meter langen Schrägheck-Version an. Wie in der Limousine kommt auch im Haima3 Schrägheck der 1,8-Liter-Motor aus eigener Fertigung zum Einsatz. Optional ist hier ein stufenloses Sechsgang-CVT-Getriebe erhätlich.

Der Haima M2 weist mehr als nur Ähnlichkeiten mit dem Mazda2 auf. Den 3,89 Meter langen Kleinwagen bieten die Chinesen mit zwei Benzinmotoren (92 und 105 PS) an.

Mit dem Haima S3 wollen die Chinesen auch das Segment der SUV erobern. Der 4,42 Meter lange und 1,71 Meter hohe S3 verfügt jedoch nur über Frontantrieb. Sein Zweiliter-Benziner leistet 150 PS bei 6.000 Touren. Dabei soll das Leergewicht bei lediglich 1.435 Kilogramm liegen. Der Haima S3 bietet ein Kofferraumvolumen von 453 Litern.

Chinas Autohersteller im Portrait

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