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Obamas Chrysler 300C unterm Hammer

Chrysler 300C Limousine 2005 Foto: Chrysler 32 Bilder

Barack Obama ist nicht einmal 24 Stunden der neue Präsident der USA, da erlebt die Geschäftemacherei mit seinem Namen einen ersten Höhepunkt. Sein vier Jahre alter Chrysler 300C wurde heute bei Ebay für 271.300 Dollar versteigert.

Rechtzeitig zum Amtantritt bekam Barack Obama sein neues Dienstauto, einen Cadillac Presidental Limousine, die sicherste Limousine der Welt. Fast sechs Meter lang, 600 PS stark und mit allen erdenklichen Sicherheitsextras und Panzerungen ausgestattet, um den Unwillen der Welt zu trotzen. Doch es ist noch nicht lange her, da war Barack Obama ohne Schwerstpanzerung auf den Straßen von Illinois unterwegs und konnte sich die Fahrzeug-Lackierung noch selbst aussuchen. Im Jahre 2005 kaufte sich Obama einen graublau-metallic-farbenen Chrysler 300C. Mit dem im Wahlkampf so oft proklamierten Umweltbewusstsein scheint es da noch nicht weit her gewesen zu sein. Denn Barack Obama entschied sich für einen Chrysler 300C 5.7 HEMI mit durstigem V8 und bulligen 340 PS.

Chrysler 300C, Citroen C6 & Lexus GS 300 5:40 Min.

Bei Ebay kam dieser Wagen mit Standort Berkeley, Illinois, am heutigen Tage zum Verkauf. Den Zuschlag bekam zum Preis von 271.300 Dollar ein Bieter mit dem Ebay-Namen "s***z". Die Ausstattung ist mit elektrischen und beheizbaren Ledersitzen, Xenonlicht, Satellitenradio, Tempomat und polierten 18-Zoll-Felgen komplett. Trotzdem hat die ideale Reiselimousine gerade erst 21.000 Meilen auf dem Tacho. Ein Zeichen dafür, dass Barack Obama in den letzten vier Jahren zumeist mit anderen Fahrzeugen unterwegs war. Obama fuhr den gepflegten Chrysler 300C 5.7 HEMI als Gouverneur von Illinois von 2005 bis 2007 als Privatfahrzeug.

Der neue Eigentümer des Wagens kann sich über den geschichtsträchtigen Vorbesitzer ebenso freuen wie über eine Garantie, die noch bis zum Jahre 2011 oder einer Laufleistung von 50.000 Meilen gilt. Der Kaufpreis von über 270.000 Dollar ist jedoch schon deshalb beeindruckend, weil vergleichbare Fahrzeuge ohne präsidialen Vorbesitz kaum mehr als 10.000 Dollar auf dem US-Gebrauchtwagenmarkt kosten. So kann sich der private Verkäufer "stdrum5" über den Slogan freuen: "Yes we can!"

Gigantischer Seitenzugriff

Weil die erste Versteigerung von Obamas Chrysler 300C nach kurzer Zeit derart in die Höhe schoss und von mehreren tausend Ebay-Bietern verfolgt wurde, musste sie abgebrochen und neu aufgesetzt werden. Nur so konnte gewährleistet werden, dass sich keine Spaßbieter, sondern nur ernsthaft interessierte Bieter mit Voranmeldung beteiligten.

Auch Ebay USA wusste mit den gigantischen Seitenzugriffen und wilden Bietaktionen kaum umzugehen, und so setzte der Verkäufer kurzerhand eine eigene Website mit dem Titel http://www.obamas300c.com/ auf. Zuletzt wurde die Versteigerung sowie die Websitze sogar noch von einer Pizzeria mit dem vielsagenden Namen "Q" gesponsert. That’s Business - gerade in den USA.

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