Die Nachfrage nach Neufahrzeugen stieg im März 2014 in Deutschland an.

Pkw-Märkte im März 2014

Weltweiter Wachstumskurs setzt sich fort

Auf den drei wichtigsten Pkw-Märkten wurden im März mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahresmonat. In Deutschland stiegen die Neuwagenverkäufe um fünf Prozent. Das teilt der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit.

Zum siebten Mal in Folge wurden im März mehr Pkw in Westeuropa abgesetzt als im enstprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Neuzulassungen stieg um 9,5 Prozent auf 1,4 Millionen Autos. Auch die beiden anderen großen Automobilmärkte entwickelten sich positiv. In den USA stieg die Zahl der Neuzulassungen bei den sogenannten Light Vehicles (Autos und leichte Trucks) um 5,3 Prozent auf 1,53 Millionen Einheiten, China verzeichnete sogar ein Plus von 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dort wurden 1,56 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen.

Deutschland unter dem westeuropäischen Durchschnitt

Mit einem Plus von gut 5 % bei den Neuzulassungen liegt Deutschland unter dem westeuropäischen Durchschnitt. In Frankreich (plus 8 %), Spanien (plus 10 %) und vor allem Großbritannien (plus 18 %) stieg die Pkw-Nachfrage deutlich größer an.

Rückläufig präsentierten sich die Pkw-Märkte in den großen Ländern Brasilien (minus 14,7 %), Indien (minus 7,3 %) und Russland (minus 0,8 %). In Russland scheinen sich die Krim-Krise und der Wertverlust des Rubels bemerkbar zu machen. Ein besonders großes Plus verzeichnete Japan bei den Neuzulassungen im März 2014. Der Pkw-Absatz stieg um 16,7 % auf 666.000 Fahrzeuge. Als Grund nennt der VDA den ab April geltenden höheren Mehrwertsteuersatz von acht statt fünf Prozent.

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