Reinhard Schmid
Best of Reinhard Schmid
Best of Reinhard Schmid
Best of Reinhard Schmid
Best of Reinhard Schmid 34 Bilder
Kostenlos registrieren und weiterlesen!

Ich habe bereits ein Benutzerkonto

Warum kann ich nicht weiterlesen?

Das Lesen bleibt weiterhin kostenfrei! Sie haben lediglich das Limit verfügbarer Artikel ohne Registrierung für die nächsten 30 Tage erreicht.

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Nachruf Reinhard Schmid: auto motor und sport nimmt Abschied

Nachruf Reinhard Schmid auto motor und sport nimmt Abschied

„Schmidi“ nannten ihn alle: den auto motor und sport-Fotografen Reinhard Schmid, der nun kurz nach seinem 60. Geburstag gestorben ist – und kurz vor seinem 30. Jubiläum bei der Motor Presse Stuttgart.

„Wo ist Schmidi?“ war eine der typischen Fragen im Redaktionsalltag, und die Antworten klangen dann so: „In Australien bis nächste Woche“ oder „noch in den USA“ oder „irgendwo in der Atacama-Wüste“. Reinhard Schmid war Fotograf aus Leidenschaft; viele Reisereportagen in auto motor und sport hat er mit seinen Bildern veredelt.

Er war, so widersprüchlich das klingen mag, ein Globetrotter mit größtmöglicher Heimatverbundenheit. Schmid genoss jede Minute daheim in Tübingen, wo er mit seiner Austin-Vorkriegslimousine in der Altstadt unterwegs war und seine Karriere bei der örtlichen Tageszeitung begonnen hatte. Aber kaum kam der nächste Anruf aus der Redaktion, setzte er sich in den Flieger nach Italien, nach Japan oder – am liebsten – nach England.

Sein Englisch war grauenhaft – und trotzdem gab es keinen Engländer, der ihn nicht verstanden hätte. Sobald er eine Kamera in die Hand nahm, hatte Reinhard Schmid die besondere Gabe, Menschen „aufzuschließen“. Sie öffneten sich ihm und seinen Regie-Anweisungen, die oft nur aus kleinen Gesten bestanden.

Der wichtige Minister, der mächtige Wirtschaftsboss, der argwöhnische kleine Mann auf der Straße: Sie machten ohne Murren, was Schmid von ihnen wollte, um statt eines guten Motivs das Beste zu finden. Und wenn er selbst sich für die passende Perspektive in den Staub der Straße legen musste, dann legte er sich eben in den Staub der Straße. Er liebte das Gegenlicht und die Dämmerung, da fotografierte er am liebsten. Und danach, auf dem langen Heimweg, überließ er anderen das Steuer, legte sich in den Beifahrersitz und schlief ein.

Die schönsten Fotos unseres Kollegen sehen Sie in unserer Bildergalerie.

Zur Startseite
Verkehr Verkehr 05/2022_Mr. Wash Reportage Reportage Mr. Wash Ein Tag in der Auto-Waschstraße der Superlative

Redakteur Sandro Vitale versucht sich als Jobber beim Putztempel Mr. Wash.