Fiberfab Bonito, Frontansicht Arturo Rivas

"Sonntagsauto"

Fiberfab Bonito, Sportler auf Käfer-Basis

1969 stellte Fiberfab den Bonito als Bausatz auf der IAA vor, jeder konnte nun seinen Käfer in einen Sportwagen verwandeln. 

Fiberfab Bonito macht optisch auf GT 40

Bei Fiberfab aus Ilsfeld bei Heilbronn war man bereits darauf spezialisiert, Fiberglaskarosserien für VW-Chassis zu bauen. Dann kam der Ft Bonito: flach und stromlinienförmig, zweisitzig (plus zwei Notsitze). Ein wenig Ähnlichkeit mit dem Ford GT 40.

4.100 Mark kostete ein Bausatz, plus Mehrwertsteuer, Verpackung und Transport; nach rund 150 Arbeitsstunden war das Kitcar in der Regel fahrbereit. Weniger bastelfreudigen Kunden baute die Firma den Wagen für knapp 7.000 Mark zusammen. Die Technik konnte komplett aus dem Käfer (1200, 1300, 1500, 1600) übernommen werden, viele Kunden tauschten die schwachen Käfer-Aggretate jedoch gegen stärkere Motoren. 

Doch selbst die Serienmotorisierung erinnert kaum an den gemütlichen Käfer; dank 40 kg geringerem Leergewicht (680 kg) zieht der Bonito kräftiger los, während der Fahrer den langen, dürren Käfer-Schalthebel durch die Gänge hakelt. Derweil brüllt der Vierzylinder im Heck ungedämpft durch die Karosserie; flink und ohne wesentliche Seitenneigung fegt das Sportcoupé durch Kurven. Entfernt, ganz entfernt erinnert der Bonito auch beim Fahren an einen Sportwagen.

Die Kollegen von Motor Klassik haben drei Bonitos für einem Fahrbericht versammelt.

Fiberfab Bonito, Seitenansicht
Fiberfab Bonito, Seitenansicht Fiberfab Bonito, Motor Fiberfab Bonito, Cockpit, Anzeigeinstrumente Fiberfab Bonito, Frontansicht 4 Bilder
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