VW Beetle Cabrio Hai-Beobachtungskäfig VW
VW Beetle Cabrio Hai-Beobachtungskäfig
Uli Baumann
Suzuki LJ80, Seitenansicht
Peugeot 205 GTI, Emblem
VW Beetle Cabrio Hai-Beobachtungskäfig 47 Bilder

Tops & Flops der Redaktion

Hai-Noon zur blauen Stunde

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche unter anderem um submarine Autogerippe, besonders blaue Marketingideen und Schrauber, die nicht mehr schrauben sollen.

Die Beatles waren mit Submarine erfolgreich, Sponge Bob wurde für den Nachwuchs zum Unterwasser-Highlight und Jacques-Yves Cousteau begeisterte die Elterngeneration für die Welt jenseits der Wasseroberfläche. Jetzt versucht VW USA sich in diese Wasserlinie einzureihen. Als Partner des Discovery Channel begleitet man die Hai-Themenwoche und zwar mit einem Hai-Beobachtungskäfig in Form eines VW Beetle Cabrios. Den Fahrtwind ersetzt die Meeresströmung, statt Windschott ist eine Pressluftflasche an Bord. Was der Hai dazu sagt? Boah-Hai, Hai-da-daus.... wir wissen es nicht.

Die Kunst des feinsinnigen Marketings beherrscht man aber auch in anderen Konzernteilen. Molsheim, Frankreich. Hier ersann einst Ettore Bugatti seine faszinierenden Automobile. Heute beschränkt man sich auf ein Modell, kennt aber in dessen Variationen offensichtlich keine Grenzen. Ein Sondermodell jagt das nächste. Die Lackierer und Sattler wollen schließlich beschäftigt sein. Zudem drängen sich so viele Sujets für eine Sonderedition ja förmlich auf. Aktuell betreibt man Heldenverehrung in Hellblau-Hellblau - weitere Heldentaten sollen folgen. Wir warten schon gespannt!!!

Zeit für eine Abkühlung

Für reichlich Spannung sorgten bislang auch die Boxenstopps in der Formel 1 - quasi als Wettbewerb im Wettbewerb. Mit Zeiten um zwei Sekunden kann dabei allerdings schon der kleinste Fehler zum Desaster führen. Das ruft natürlich die FIA mit dem Sicherheitsmäntelchen auf den Plan. Hier muss nachreguliert werden. Vorgegebene Standzeiten werden ins Spiel gebracht. Sicherheit - ja, aber hey, that's racing, Wettbewerb, Wettkampf, Kräftemessen und keine Gleichmäßigkeitsfahrt. Nicht auszudenken was noch kommen könnte. Radkreuz statt Schlagschrauber, Fünf-Loch-Anbindung statt Zentralmutter. Vielleicht sollten die involvierten Parteien nochmal abtauchen und über ihre Vorschläge nachdenken. VW hätte da in seinem Submarine bestimmt noch das ein oder andere Plätzchen frei - ein gewaschener Kopf wirkt manchmal Wunder. Und wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt wird zum Hai-Happen.

Was die Redaktion in dieser Woche sonst noch bewegt hat, sehen Sie in unserer Fotoshow.

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